Kategorie: 3DS-PLM, SAP Solutions
10.05.2017

Frühzeitig Kosten plattformübergreifend kalkulieren – strukturiert, planmäßig und effizient

Live von der Hannover Messe 2017


Auf der Hannover Messe hat CENIT eine Möglichkeit vorgestellt, um den komplexen Prozess zur Kostenkalkulation in der frühen Konzeptphase eines Produkts zu managen. Dazu hat das PLM-Team der CENIT die Software-Lösung SAP Product Lifecycle Costing auf SAP HANA Basis in die cenitCONNECT APM Suite integriert. Die cenitCONNECT APM Suite verbindet dabei die 3DEXPERIENCE-Plattform, SAP ERP, Excel und SAP PLC.

Unternehmen suchen nach Wegen, schneller von der Idee zum realisierbaren Produkt oder zur Produktvariante zu gelangen. Dazu benötigen sie aus unternehmerischer Sicht frühzeitig Sicherheit über den Kostenrahmen.

Eine Herausforderung für die Mitarbeiter, die für die Kostenkalkulation zuständig sind. Das fängt schon damit an, dass die Information verteilt in unterschiedlichen Systemen wie der 3DEXPERIENCE-Plattform und SAP ERP vorliegen.

In der 3DEXPERIENCE-Plattform ist zum Beispiel die Produktstruktur mit Information zum Werkstoff und zum Gewicht hinterlegt. Diese Daten fließen in die Kalkulation der Materialpreise ein. In der SAP-Welt liegt typischerweise der Prozess-Plan, der den Zusammenbau der Teile definiert, Arbeitsplätze mit entsprechenden Kostenstellen, hinter den Kostenstellen sind wiederum Kostensätze zu bestimmten Werkern, etc.

Auch die Ebene des Prozessmanagements ist komplex. Für die Kalkulation sind von Konstruktion und Design bis zu Einkauf und Arbeitsvorbereitung aus vielen Bereichen Informationen einzubeziehen. Das betrifft entsprechend viele Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen und Hierarchieebenen.

Für diese Herausforderungen hat CENIT auf der Hannover Messe 2017 eine neue Lösung vorgestellt. Dabei nutzt CENIT als Partner der SAP das SAP Product Lifecycle Costing.

Mit dem SAP Product Lifecycle Costing lassen sich in einer frühen Phase des Produktlebenszyklus Kosten strukturieren und abschätzen, aber auch Kostentreiber identifizieren und Alternativen darstellen.

Die Kostenstruktur lässt sich entlang existierender Konstruktionsstücklisten bilden, frei definieren, oder aus Produktionsstücklisten von Vorgängerprodukten aus dem ERP ableiten. Die Kalkulation läuft auf SAP HANA – das heißt, auch große Strukturen lassen sich in Echtzeit kalkulieren.

Der Anwender arbeitet in einem sehr übersichtlichen Dashboard. Er kann zum Beispiel einfach Materialpreise eintragen oder bekannte Preise mit einem Klick aus dem SAP-Umfeld übernehmen.

Diese Vorzüge kombiniert CENIT nun mit der eigenen Application-Management-Lösung. Mit cenitCONNECT APM lässt sich der Abstimmungsprozess einer Kalkulation steuern. Der Abstimmungsprozess zwischen den unterschiedlichen Rollen läuft strukturiert, planmäßig und damit effizient ab.

cenitCONNECT APM bietet jedoch nicht nur die Definition der Teams oder der Prozesse. Die Softwaresuite sorgt auch dafür, dass die Informationen aus der 3DEXPERIENCE-Plattform und aus SAP ERP zusammengesammelt und den richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt im Prozess zur Verfügung gestellt werden.

Für Petra Köpfer-Behncke, Solution Owner Product Lifecycle Costing bei SAP, ist cenitCONNECT APM eine ideale Partnerlösung. „Bei der Kostenkalkulation von neuen Produkten sind genaue Aussagen zu Produktkosten ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gerade in der frühen Phase der Entwicklung, in der es noch viele Unsicherheiten gibt. Umso mehr ist es wichtig, dass Entwicklung, Fertigung und der Einkauf schon von Beginn an miteinander sprechen. Genau diesen collaborativen und integrativen Aspekt unterstützt cenitCONNECT APM.“

Sie möchten weitere Informationen zum Thema? Gerne! Schreiben Sie uns unter info@cenit-ag.ch und wir melden uns umgehend.