MECODES – Mechatronic Collaboration Design Solution

Multidisziplinäre Produktentwicklung durch die Integration der verschiedenen Welten von MCAD und ECAD für eine prozessübergreifende Zusammenarbeit.

Die integrierte elektromechanische Produktentwicklung gewinnt an Bedeutung, da fast alle Produkte elektrische und mechanische Komponenten und Systeme enthalten. Traditionell haben die verschiedenen CAD-Lösungen für diese beiden technischen Disziplinen eigene Design-Methoden, unterschiedliche Datenformate und separate Datenmanagementsysteme. MECODES ist eine Softwarelösung, mit der die Ergebnisse der verschiedenen CAD Darstellungen auf einem Bildschirm gezeigt werden können. Dadurch wird eine intensive Zusammenarbeit ermöglicht, die Produktentstehungskosten werden gesenkt sowie die Prozesse optimiert und die Entwicklung innovativer Produkte mit neuen optimierten Entwicklungsverfahren unterstützt.

Innerhalb der traditionellen interdisziplinären Produktentwicklung werden mit den jeweiligen CAD Systemen im Bereich Mechanik und Elektronik Ergebnisse entwickelt, bevor sie mit vielen Iterationen angepasst und vereint werden können um ein gemeinsames Modell für Tests und Simulationen zu erhalten. Mit MECODES wird das interdisziplinäre Ergebnis aus den verschiedenen CAD Systemen entlang der Entwicklungsschritte inkrementell zusammengeführt und kann zu jedem Zeitpunkt abgeglichen werden. MECODES überwindet damit die Hindernisse der traditionellen mechatronischen Produktentwicklung und bietet eine Zusammenarbeit über den gesamten Entwicklungsprozess. Die Produktentwicklung wird mit MECODES schnell, effizient und für alle Beteiligten transparent.

Die Arbeitsprinzipien von MECODES

MECODES ermöglicht eine integrierte Entwicklung von mechatronischen Produkten durch die Zusammenführung der Daten und Modelle aus den verschiedenen CAD-Systemen. Die Einzelergebnisse der marktführenden CAD-Systeme CATIA V5 oder SolidWorks von Dassault Systèmes für die mechanische Produktentwicklung und Expedition Enterprise oder PADS von Mentor Graphics für die Leiterplattenentwicklung werden in MECODES entlang der einzelnen Entwicklungsschritte zu einem Modell vereint. Zur Darstellung der einzelnen Ergebnisse werden die elektronischen Bauteile mit ihren Funktionen, schematischen Darstellungen, Footprints und den dazugehörigen 3D-Modellen logisch und physikalisch verknüpft und in einer gemeinsamen Bibliothek verwaltet.

Für die Verständigung zwischen den beteiligten Ingenieuren der verschiedenen Disziplinen enthält MECODES ein Kommunikationssystem. Mit ihm werden die beteiligten Produktentwickler für ausgewählte Informationen autorisiert und es werden ihnen als Mitglieder eines interdisziplinären Entwicklungsteams entsprechende Rechte zugeteilt. Der Daten- und Modellaustausch selbst erfolgt über das neu definierte EDMD Protokoll der ProSTEP iViP Initiative mit Hilfe einer in MECODES integrierten Datenbank. Die Benutzer in einer der beiden elektronischen oder mechanischen Designdomänen, haben somit Zugriff auf alle relevanten Informationen in der anderen Domäne. Dieser zielgerichtete Informationsfluss verbessert die Zusammenarbeit, reduziert drastisch die Zahl der Nacharbeitszyklen und verringert kostspielige Iterationsschleifen zur Produktoptimierung.