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2 | 2018

12.06.2018

  1. Intro

  2. SIMULIA
    Realistische
    Simulation

  3. DELMIA
    Industrielle
    Produktion

  4. ENOVIA
    3DEXPERIENCE
    2018x News

  5. CATIA 3DEXPERIENCE
    2018x und CATIA
    V5-6R2018 News

  6. CATIA
    Composer
    R2018

  7. CATIA
    TIPPS und Tricks

  8. Hotline Infos

  9. OEM News

  10. Events

    3DS-PLM Technisches Magazin

    Ausgabe 2 | 2018

    Liebe Leserinnen und Leser,

    wir freuen uns, Ihnen die neueste Ausgabe des technischen Magazins für 2018 zu präsentieren.

    In dieser Ausgabe erwarten Sie folgende Beiträge:

    • SIMULIA XFLOW: Exakte Simulation auf Grundlage der Lattice-Boltzmann-Methode
    • DELMIA: Planung und Optimierung agiler Fertigungsprozesse 
    • ENOVIA 3DEXPERIENCE 2018x News
    • CATIA 3DEXPERIENCE R2018x und V5-6R2018 News
    • CATIA Composer: Arbeiten mit CATIA V5 Functional Tolerancing & Annotation
    • CATIA Tipps und Tricks: Arbeiten mit Variablen in Makros unter CATIA V5
    • OEM Infos für Zulieferer inklusive der Liste der Zuliefererpakete
    • Hotline Infos: Zeichnungsableitung nach den Richtlinien der Daimler AG

    Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

    Ihr 3DS-PLM Team

    SIMULIA XFlow: Exakte Simulation auf Grundlage der Lattice-Boltzmann-Methode

    Entwicklung einer neuen Technologie

    Bei der Lösung von CFD1-Problemen (instationärer Strömungen die häufig bei der Umströmung komplexer Volumenkörper auftreten, wie sie beispielsweise an der Oberfläche eines Automobils entstehen) ist das Ergebnis der Simulation in hohem Maße von der Qualität des Netzes abhängig. Deshalb verbringen Ingenieure häufig viel Zeit mit der Netzdiskretisierung, anstelle der Lösung des technischen Problems. Liegt eine gegenseitige Beeinflussung von Struktur und Strömung vor, wie bei elastischen oder verformbaren, schwingfähigen, drehbar oder verschiebbar gelagerten, umströmten oder durchströmten Strukturen (Fluid-Struktur-Kopplung), müssen diese Faktoren in der Berechnung berücksichtigt werden. SIMULIA XFlow verwendet für die exakte Strömungsberechnung (CFD1) unter Berücksichtigung der oben genannten Einflüsse eine neue Technologieentwicklung, die partikelbasierte Lattice-Boltzmann-Technologie. Diese Technologie ermöglicht Anwendern die exakte Berechnung komplexer CFD-Probleme mit hochfrequent schwankender Aerodynamik, realen beweglichen Geometrien, komplexen Mehrphasenströmungen, Fluid-Struktur-Kopplung (FSI fluid-structure interaction) und Aero-Akustik.

    Die automatische Rastergenerierung von XFlow und die adaptiven Verbesserungsfähigkeiten zur Minimierung von Benutzereingaben reduzieren Dauer und Aufwand für die Vernetzung und die Vorbereitungsphase eines typischen CFD-Workflows. Das ermöglicht die Fokussierung auf die Entwurfsiteration und -optimierung, statt auf den zeitaufwändigen Vernetzungsprozess.

    Mit dem Diskretisierungsansatz von XFlow ist die Oberflächenkomplexität zudem kein begrenzender Faktor mehr. Das zugrunde liegende Raster kann mit wenigen Parametern gesteuert werden. Es kann Geometrien unterschiedlicher Qualität verarbeiten und berücksichtigt auch bewegliche Teile. Zusätzlich sorgen erweiterte Rendering-Funktionen für eine realistische Darstellung und umfangreiche Erkenntnisse in der Strömungs- und Thermik-Performance. Die Fähigkeiten von XFlow ermöglichen Unternehmen die Reduzierung physikalischer Tests während der Entwicklung, um schneller bessere Konstruktionsentscheidungen treffen zu können.

    CFD1 =computational fluid dynamics

    Bild 1: Windkraftanlage Simulation mit XFLOW

     

    Numerische Methoden

    In der nicht-gleichgewichtigen, statistischen Mechanik beschreibt die Boltzmann-Gleichung die statistische Verteilung von Teilchen in einem Medium. Eine wichtige Anwendung, die durch die Boltzmann-Gleichung beschrieben wird, ist beispielsweise die Strömung in einem verdünnten Gas oder die Verteilung von Neutronen in einem Kernreaktor.

    XFlow nutzt diese mathematische Grundlage in seinem partikelbasierten Kinetikalgorithmus, der speziell für eine optimierte Performance entwickelt wurde. Der Diskretisierungsansatz von XFlow vermeidet den klassischen Vernetzungsprozess, so dass die Oberflächenkomplexität kein einschränkender Faktor mehr ist. Die Anwender können die Detailtiefe des zugrunde liegenden Rasters problemlos mit wenigen Parametern einstellen. Das generierte Netz kann Geometrien unterschiedlicher Qualität verarbeiten und passt sich auch beweglichen Teilen an. XFlow passt den Geometriemaßstab automatisch an die Benutzeranforderungen an, wodurch die Lösung (Druck-, Temperaturverteilung usw.) an den Wänden verbessert, die Präsenz starker Gradienten dynamisch angepasst und die Wirbelströmung entlang der Strömungsentwicklung optimiert wird. Mit dem Wall-Modeled Large Eddy Simulation-Ansatz (WMLES) werden Turbulenzen berücksichtigt. XFlow nutzt eine einheitliche Nichtgleichgewichts-Wandfunktion für die Modellierung der Grenzschicht. Dieses Wandmodell kann in den meisten Fällen verwendet werden, so dass es nicht für jede neue Berechnung definiert werden muss. Die Performance liefert ähnliche CPU-Laufzeiten wie die meisten Codes, die jedoch nur RANS-Analysen bieten.


    Bild 2: Der neue Ansatz auf Grundlage der Boltzmann-Gleichung bietet mehr Flexibilität bei der Simulationsberechnung


    Bild 3: Tragflügelsimulation mit WMLES Modell

     

    Co-Simulationen mit SIMULIA-Abaqus

    Simulia XFlow und Abaqus können gekoppelt werden um fortgeschrittene Fluid-Struktur-Interaktionsanalysen (FSI) durchzuführen. Der gegenseitige Austausch von Informationen erfolgt mit Hilfe von Abaqus Co-Simulationsengine (CSE 2 ) über der Co-Simulation-Grenzregion. XFlow behandelt diese Grenzregion als feste bewegliche Randbedingung, an der die No-Slip-Bedingung3 angewendet werden muss. Abaqus wiederum erfordert externe Fluidlasten, die auf der Oberfläche der Grenzregion wirken.

    2 = co simulation engine in Abaqus
    3 = Haftbedingungen

    Bild 4: Datenaustausch zwischen XFlow und Abaqus

    Bild 5: FSI mit XFlow und Abaqus

    Bild 6: XFlow Einstellungen:
    - Freie Flächen
    - 3D Simulation
    - Zeitschritt 5e-6

    Bild 7: Abaqus Einstellungen:
    - Explizite Dynamik
    - Nichtlineare Elemente
    - Große Deformationen

     

    Planung und Optimierung agiler Fertigungsprozesse

    Für CENIT ist die Fertigung schon seit unserer Gründung vor nunmehr 30 Jahren eine der tragenden Säulen unseres Erfolgs. Sowohl mit den DELMIA Lösungen rund um die Digitale Fertigung als auch mit unserem eigenen Lösungsportfolio, wie den NC-Postprozessoren oder der FASTsuite Produktreihe, haben wir in der Vergangenheit in unzähligen Projekten die Realisierung und Optimierung unterschiedlichster Fertigungsaufgaben gelöst.

    In den letzten Jahren hat Dassault Systèmes sein DELMIA Portfolio erweitert. Durch die Übernahme der Firmen Apriso, Quintiq und zuletzt Ortems, in den Bereichen Manufacturing Operations Management (MOM) und Advanced Planning and Scheduling (APS), fügte Dassault Systèmes der DELMIA Brand neue Produkte für die Planung und Optimierung agiler Fertigungsprozesse hinzu. Seit Anfang 2018 hat CENIT die notwendigen Zertifizierungen erlangt und wurde für dieses spezielle Portfolio akkreditiert.

    DELMIA – für die Globale Industrielle Produktion

    Bild 1: Darstellung der unterschiedlichen Aspekte der industriellen Produktion und deren Planung

    Agile Fertigungskonzepte

    Kunden erwarten heute individualisierte, auf ihre Bedürfnisse hin optimierte Produkte – und diese möglichst kurzfristig lieferbar. Daher setzen Unternehmen vermehrt auf flexible Fertigungskonzepte statt klassische Massenproduktion. Um jedoch die Kostentreiber der erhöhten Varianz und Komplexität in den Griff zu bekommen, reichen die klassischen Fertigungs- und Planungsmethoden der ERP Systeme meist nicht mehr aus. Gefragt sind flexible und intelligente Planungs- und Optimierungswerkzeuge, die einfach zu bedienen sind und sich nahtlos in die bestehende IT- und Prozesslandschaft integrieren. DELMIA Ortems Lösungen decken zur Planung und Optimierung agiler Fertigungsprozesse die komplette Produktionsplanung und Feinterminierung ab. So entstehen agile Fertigungskonzepte, die Flexibilität, Reaktivität und Anpassungsfähigkeit miteinander vereinen und damit die steigenden Herausforderungen produzierender Unternehmen meistern.  

    Bild 2: Die Produktionsplaner verfügen in DELMIA Ortems über interaktive Dashboards zur übersichtlichen Darstellung der Arbeitsstationsauslastung, inklusive konsolidierte Darstellung von Warnmeldungen.

    Mit DELMIA Ortems lassen sich beispielsweise Einsatzpläne und Ersatzteilbedarfe im Kundenservice optimieren (MRO), die Produktion auftragsbezogen nach dem Pull-Prinzip (Just-in-Time-Produktion) organisieren und insgesamt die operativen Kosten senken.

    Signifikante Verbesserungspotentiale ergaben sich bei Ortems Bestandskunden in den Bereichen:

    • termingerechte und vollständige Lieferung
    • geringere Kapitalbindung durch Lagerbestände und unfertige Erzeugnisse
    • höhere Auslastung der Betriebsmittel, weniger Stillstands- und Rüstzeiten
    • Produktivitätssteigerung durch die Optimierung des gesamten Fertigungsablaufs
    • erhöhte Reaktionsfähigkeit auf Kundenwünsche und unvorhergesehene Ereignisse
    • weniger Aufwand und Vermeidung von Fehlern bei der Produktionsplanung

    Wie funktioniert ein Advanced Planning and Scheduling (APS-)System konkret?

    Ausgehend von der initialen Produktionsgrobplanung mit unendlicher Kapazität (theoretischer Zeitstrahl) startet die Finite-Kapazitätsplanung zu einem möglichst früheren Zeitpunkt, um Verfügbarkeiten und Kapazitäten vorherzusagen sowie gemachte Lieferzusagen abzusichern.

    Zur Vorhersage zeitlicher Abläufe und zur Optimierung der Planung werden in DELMIA Ortems mathematische (heuristische) Modelle mit Zusatzbedingungen und evolutionären, KI-ähnlichen Algorithmen eingesetzt. Diese dienen dazu, den Materialfluss mit der Produktionskapazität zu synchronisieren, um eine Just-in-Time (JIT) Bedarfs- und Fertigungsintegration über alle Stücklistenebenen hinweg zu ermöglichen. Das Feinterminierungssystem ermöglicht damit eine realistische und kurzfristig ausführbare Planung bei begrenzten Kapazitäten und berücksichtigt wichtige Zusatzbedingungen. So können Unternehmen ihre Lagerbestände minimieren und gleichzeitig die Produktionskapazitäten maximieren. ORTEMS bietet neben den automatischen Algorithmen auch sehr einfache, interaktive Möglichkeiten, um die Produktionspläne anzupassen und zu optimieren. Unterstützt wird der Anwender dabei durch eine leistungsfähige Simulation, welche jeweils immer die bekannten Zusammenhänge und Abhängigkeiten berücksichtigt. 

    Bild 3: Verknüpfungen zwischen Arbeitsaufträgen für Halbfertig- und Fertigprodukte stellen Anhängigkeiten dar und ermöglichen so die Rückverfolgung

    Für eine zeitnahe, realistische Planung ist insbesondere auch die digitale Kontinuität und unternehmensweite Transparenz der Daten wichtig. DELMIA Ortems ist daher eng in die bestehenden IT Systeme integriert:

    • In die ERP-Module für Nachfragemanagement und Nettobedarfsberechnung, zur Absatz- und Produktionsgrobplanung sowie zur Optimierung des Produktionsprogramms
    • In das bestehende MES-Modul, um kurzfristige Neuplanungen und Ressourcen-Neuzuordnungen zu ermöglichen
    • Falls vorhanden, in eine Digital Manufacturing Lösung, um das geplante Design der Produktionslinie zu optimieren sowie zur kontinuierlichen Verbesserung bestehender Produktionsabläufe anhand des Digitalen Zwillings

    Neues Projektmanagement-Widget in 2018x

    Im neuen Gantt-Widget wird der Projektplan übersichtlich dargestellt und kann einfach und intuitiv durch Klicken und Ziehen bearbeitet werden.                                                                                                                                                  

     

    Verbessertes Aufgaben-Widget

    Im Aufgaben-Widget werden nun alle Aufgaben angezeigt: Projektaufgaben, Projektunabhängige Aufgaben und Route-Aufgaben

     

     

     

    Neuerungen CATIA V5-6R2018

    Sketcher

    In der Funktion Sketcher wurden folgende Kontextmenü-Operationen hinzugefügt: Vereinigung, Intersektion und Subtraktion von geschlossenen Konturzügen. Vorgehensweise Bild 1 von links nach rechts:

    1. Konturzug auswählen (Multiselektion oder Auto Search…)
    2. Über das Kontextmenü erscheinen nach Auswahl der Kontur die Optionen Add, Subtract und Intersect
    3. Darstellung des Ergebnisses nach der Auswahl Intersect

     

    Bild 1: Vorgehen bei der Erzeugung einer Booleschen Operation für Skizzenkonturen

    Die Boolesche Operation wird nicht im Strukturbaum verwaltet und ist nachträglich nicht modifizierbar. Alle Skizzen-Elemente, die nach der Operation nicht mehr benötigt werden, entfernt das System automatisch aus der Historie. Sowohl bei manueller Auswahl der Linien und Kanten (die Eckpunkte werden in der Historie nicht explizit ausgewählt) als auch bei der Verwendung des Befehls Auto Search… werden alle nicht benötigten Elemente gelöscht.


    Bild 2: Ergebnis mit der Option Subtract

    PartDesign

    In der Funktion Chamfer wurden unter der Option Mode zwei weitere Varianten hinzugefügt:
    Hold curve/Angle und Hold curve/Lenght. Durch diese Funktion kann eine Fase mit der Angabe von nur einem Maß und einer Begrenzung definiert werden.

    Bild 3: Neue Modi unter Chamfer Definition

    Vorgehensweise Bild 4 von links nach rechts:

    1. Modus: Hold curve/Length auswählen
    2. Länge1: 6mm eingeben
    3. Hold curve auswählen
    4. Die Fase wird, wie rechts dargestellt, erzeugt

    Bild 4: Fasengenerierung

    Kontrollieren Sie vor der Anwendung, ob die Fläche bereits eine Entformungsschräge enthält und entfernen Sie diese gegebenfalls, denn das Längenmaß wird vom System in Abhängigkeit der Entformungsschräge modifiziert.

    Generative Shape Design

    In der Funktion Plane Definition wurde dem Plane type die Option Between hinzugefügt. Sie erzeugt eine Ebene zwischen 2 ausgewählten Flächen. Die Option Middle Plane generiert eine Ebene zwischen den Referenzflächen, die Eingabe des Abstandes erfolgt in der Option Ratio, ausgehend vom angezeigten Vektor. Die Funktion steht mit gleicher Funktionalität auch im Part Design zur Verfügung.

    Bild 5: Optionen im Plane type „Between“

     

    CATIA Composer und CATIA V5 Functional Tolerancing & Annotation

    Wichtige Einstellungen beim Import

    Bei dem CATIA Composer Import von FT&A Informationen muss die Option Import PMI aktiviert sein. Diese Option ist zwar standardmäßig beim V5 Import-Template aktiviert, es kann mit dem Import-Profil CATIA V5 allerdings keine Farbe definiert werden, um die CATIA V5 Annotations beim Import zu überschreiben. Ohne Voreinstellung werden sie mit den grafischen Attributen, wie sie unter CATIA erzeugt wurden, eingelesen. Bei der Verwendung eines benutzerspezifischen Templates können die CATIA V5 Annotations beim Import automatisch mit dem Befehl Overwrite color umgefärbt werden. Auch Wireframe Konstruktionsgeometrie wird über die Import-Einstellung mit der Option Import Curves eingelesen.

    Bild 1: Import-Einstellungen von PMI Informationen in den CATIA Composer

    Bild 2: FT&A unter CATIA V5

    Bild 3: FT&A unter CATIA Composer

     

    Darstellung im CATIA Composer Player

    Unter dem Reiter Assembly wird die Historie der Baugruppe abgebildet und auch das Anmerkungsset der CATIA Datei angelegt. Dieses enthält die gleichen Unterstrukturen wie das Original unter CATIA V5. Über einen Doppelklick aktiviert der Anwender die definierte View und kombiniert mittels des importierten Captures die Darstellung. Die Anzeige des PMI Inhaltes wird gemäß den hinterlegten Filtern angepasst. Für die weitere Bearbeitung unter dem CATIA Composer können die PMI Informationen beliebig miteinander kombiniert und über die Properties grafisch modifiziert werden.

    Bild 4: Aufbereitung unter dem Autoren-Programm CATIA Composer

    Im Composer Player können Sie die Daten genauso wie im Autoren-Programm laden oder aber auch nur den von Ihnen, für Dritte aufbereiteten Informationsgehalt, weitergeben. Hierbei werden die Daten über im Autoren-Programm definierte Views mit den benötigten PMI Informationen dargestellt, ohne dass die Baumstruktur aus CATIA eingeblendet wird. In der smg-Datei wird beim Speichern unter dem Rechtemanager die Option Assembly Tree deselektiert.

    Bild 5: Darstellung der smg-Datei unter dem CATIA Composer Player

     

    Exportieren als PDF-Datei

    Unter dem Autoren-Programm CATIA Composer können die Daten auch als PDF-Datei publiziert werden. Es kann zwischen der Einbettung des Composer Players in der PDF-Datei, als auch der Generierung einer U3D PDF-Datei gewählt werden. Die unter CATIA V5 definierten Views werden automatisch eingefügt und steuern die 3D-Darstellung.

    Bild 6: Export der smg-Datei als U3D PDF-Datei

     

    Löschen von PMI Informationen

    Eine Datei, die PMI Informationen enthält, kann in Abhängigkeit des Informationsgehaltes relativ groß sein. Falls diese Informationen die Performance beeinflussen oder diese Informationen nicht weitergegeben werden sollen, so können sie mittels dem PMI Remover Befehl aus der Datei gelöscht werden. Wechseln Sie in das lokale Installationsverzeichnis des Composer Composers unter Tools/Composer_PMI_Remover. Öffnen Sie die command shell und führen Sie den Befehl Composer_PMI_Remover "Path_to_Input_Folder" /o "Path_to_Output_Folder“ aus. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Online-Hilfe.

    Bild 5: Composer_PMI_Remover

    Arbeiten mit Variablen in Makros unter CATIA V5

    Ziel ist es zu zeigen, wie man unter CATIA V5 mit Variablen in einem Makro arbeiten kann. Zum besseren Verständnis haben wir die Anweisungen und Abfragen im Script dort eingetragen, wo die Befehle während der Makroaufzeichnung zu finden sind. Dies entspricht nicht einem expliziten Programmieraufbau. In dem folgenden Beispiel sollen die Steuerparameter in einem Eingabepanel geändert werden. Dafür wird ein Makro erzeugt, bei dem die Steuerparameter der Führungslinie einer Rippe modifiziert werden. Geändert werden sollen die folgenden Parameter.

    Bild 1: Steuerparameter der Rippe

    Wählen Sie unter Tools - Makro - Start Recording… das CATPart als Speicherort des Makros aus und starten Sie die Aufzeichnung des Makros. Unter Windows empfehlen wir die Verwendung eines VBScript Makros. Für das Arbeiten unter UNIX steht Ihnen alternativ die Programmiersprache CATScript zur Verfügung. Manipulieren Sie während der Aufzeichnung nacheinander die oben gelisteten Werte. Anschließend stoppen Sie die Aufzeichnung.

    Bild 2: Speichern des Makros im CATPart

    Öffnen Sie das CATScript mittels der Option „Edit“ und fügen Sie die folgenden beiden Anweisungen ein:

    1) Einführung der Variablen:
    Der Befehl InputBox (VBScript Sytax) öffnet das Eingabefenster, um die Variablen (H1, L1, L_Mitte und L2) mit Werten zu versehen. Fügen Sie den markierten Teil der Anweisung über der ersten Werteangabe der manipulierten Maße ein.

    2) Austausch der Wertangaben durch die definierten Variablen:
    Tauschen Sie die Wertangaben im Script der jeweiligen Maße durch die oben definierten Variablen aus.

    3) Makro abspielen:
    Starten Sie das Makro. Es werden hintereinander vier Eingabemasken geöffnet. Geben Sie die neuen Werte für die Steuerparameter H1, L1, L_Mitte und L2 ein. Die Geometrie wird geändert. Bitte beachten Sie, dass eine Verknüpfung der Lage des Profils mit H1 definiert wurde.

    Bild 3: Ausführung des Makros

    TIPP:
    Am Ende des Makros, nach dem Befehl zum Verlassen und Updaten des Sketches, wird das Feature der Rippe in der Historie „Define In Work Object“ gesetzt. Kopieren Sie den Befehl und tauschen Sie „rib1“ gegen „body1“ aus, wenn der PartBody als „Define In Work Object“ gesetzt werden soll.

    Gerne unterstützen wir Sie bei der Implementierung der Automatisierung.Wir bieten sowohl Schulungen für die Knowledgeware Produkte V5010A-V5010B-V5010C-V5010D-V5010E als auch für die Makroprogrammierung V5034 an. Unsere PLM Beratung informiert Sie, wie Ihre eingesetzte Software durch effiziente Automatisierung bestmöglich genutzt wird. mailto:training@cenit.de

    Informationen der CENIT Hotline

    Wie kann unter 3DEXPERIENCE nach dem Änderungsdatum verschiedener Entwicklungsstände gefiltert werden?

    Der klassische CATIA V5-Anwender ist es gewohnt, die CATIA-Daten mit Hilfe des letzten Änderungsdatum zu filtern. Besonders beim Verwalten von unterschiedlichen Entwicklungsständen hat sich das bei vielen Kunden als sehr effektiv erwiesen.
    In der 3DEXPERIENCE erfolgt die Verwaltung über zwei Datenbankobjekte. Dem 3DPart - auch als Physical Product bezeichnet - und dem 3DShape. Beim Suchen nach geänderten Daten steht in der Datenbank zwar auch das Attribut Modification Date und Creation Date zur Verfügung, dies hat aber bei einer reinen Geometrieänderung keine Auswirkung, da die Verwaltung einer Geometrieänderung ausschließlich im Objekt 3DShape erfolgt. Die Suche erfolgt standardmäßig im Physical Product und liefert deshalb über dieses Attribut nicht das gewünschte Ergebnis.

    Daher stellt Dassault Systèmes seinen Kunden die Variable LogCouplingFor3DPart=1 zur Vefügung. Durch sie wird das Änderungsdatum des 3DParts mit dem des 3DShapes aktualisiert.

     

    Wie gehe ich vor, um eine Zeichnungsableitung nach den Richtlinien der Daimler AG zu erzeugen?

    Viele Lieferanten übergeben mit dem 3D-Modell auch eine Zeichnungsableitung. Dass die im Datensatz enthaltenen Zeichnungen korrekt abgeleitet wurden ist die Voraussetzung, um eine reibungslose Datenübergabe zu gewährleisten und Nacharbeit zu vermeiden.

    Bild1 : Referenzierung einer neuen Zeichnung unter NX

    Eine smaragdkonforme Zeichnung wird vom übergeordneten Sachnummern-Assembly (SNR-ASM) abgeleitet, d.h. die Zeichnung wird auf das SNR-ASM referenziert, siehe Bild 1 (Ausnahme: Tabellenzeichnungen, die Baugruppenvarianten darstellen). In der Baumstruktur wird die Zeichnung oberhalb des Assembly-Knotens dargestellt. Sie beinhaltet sowohl das SNR-ASM als auch das Geometrie-Part, siehe Bild 2.
    Details zur Zeichnungsableitung können im CAD-Handbuch (CS073) nachgelesen werden.

    Bild 2: Assembly Navigator unter NX in der Daimler Umgebung

    Mit dieser Vorgehensweise kann der Datensatz korrekt in das PLM-System eingelesen und ein Zurückschicken an den Lieferanten vermieden werden.

     

    Informationen zu auslaufendem Support

    In der folgenden Tabelle finden Sie die Termine, wann der Support für ein Dassault Systèmes Produkt ausläuft. Auskunft zu nicht aufgeführten Produkten erhalten Sie über unser Support Center. Bitte haben Sie Verständnis,dass die Angaben ohne Gewähr sind.

     

     

     

     

     

     

     

    Die Liste der Zuliefererpakete war zum 18.06.2018 auf dem aktuellen Stand. Zu einem späteren Zeitpunkt erfahren Sie den Software Status bei unserer Hotline oder über Ihren CENIT Ansprechpartner.

     

    BMW AG:

    Mit dem Release-Prozess zum 07.05.2018 aktualisierte BMW das Q-Checker Prüfprofil 2018.1.
    Die Änderungen sind in der beigefügten PDF-Datei zu entnehmen. Eine Übersicht der aktivierten Prüfkriterien sind in der Excel-Datei aufgelistet. Das nächste Release 18.2 des Prüfprofils ist für Mitte Q4/2018 geplant.

    Airbus:

    Das Supplier Paket für A350 mit der Bezeichnung RP-A350-2018-154 ist seit 03.06.2018 gültig. Das Paket enthält folgende Applikationen:
    Catia V5 R21 for Windows 7 (64-bit)
    CATIA V5 DS prerequisites:
    DS_PREREQUISITES-VC8_8.1.3 - DS_PREREQUISITES-VC9_9.1.2 - Apache-FOP (0.95) EN # For Full3Do  
    VBA6
    CATIA V5:
    Catia V5R21 SP2 + Hotfix 179  <= UPDATE - Catia Module Extend - CSS V5 EXTEND (7.5.13_64b) EN - QChecker (2.17.10) EN - ECC (V5R21-V1.13_64b) EN  <= UPDATE - E3P (V5R21-V3.13.2_64b) EN  <= UPDATE - FULL3D (V5R21-3.25.0_64b) EN - PTM 64 (V5R21-1.0) EN - CATIAToolbox (V5R21-3.1.2) EN - CAT-E2KS (V5R21-1.7.00_64b) EN - Holes & Fasteners (V5R21-9.1.8) EN - Clearance (V5R21-1.0.3) EN - TITLEBLOCK (V5R21-6.12_64b) EN - ANACOMP (V5R21-4.1) EN - COLOUR BY LAYER (V5R21-1.1.1) EN - ACF-DMU (V5R21-1.01) EN - CALC-COMPOSITE (V5R21-1.3) EN - DYNAMICPARAMETEREDITOR (V5R21-1.0) EN
    GCT (V5R21-1.9) EN - CPL EULER (V5R21-2.0) EN - AIRAUTOMATION (V5R21-V2P20_64b) EN - VPM – 3DCOM:
    VPM PCE 3DCOM (5.80-Patch1_64b) EN <= UPDATE
    RP-A350-2018-154 => Including QChecker profiles v8.11.0
    Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Zulieferer-Newsletter von Airbus.

    Daimler Siemens NX 12.0.1.7

    Mit dem Releaseprozess 18.1 stellte die Daimler AG am 18.06.2018 auf die folgenden Versionen um:
    Siemens NX 12.0.1.7
    NX Supplier Package Build 18.1 (steht zum Download bereit und ist seit dem 18.06.2018 verpflichtend bei der Erzeugung von NX-Modellen für die Daimler AG; unterstützte Betriebssysteme: Windows 7 (64bit), Windows 10 Version 1703 und 1709)
    ACHTUNG: Ab dem 09.07.2018 gilt das NX Supplier Package Build 18.1.1 
    HQM V9.3.0 Rev11223 (Prüfprofil: DAIMLER_COMMON_NX120_04_2018). Der HQM und das aktuelle Prüfprofil sind im NX Supplier Package Build 18.1 enthalten, Lizenz erhältlich beim Hersteller, Kontakt: HEI.Engineering@heidelberg.com)
    JT Supplier Package Version 18.1
    LiteComply V.1.10.1 (Prüfprofil: DAIMLER_COMMON_JT_TIFF_04_2018, Lizenz erhältlich beim Hersteller, Kontakt: licence.transcat@techniatranscat.com
    CAD-Handbuch 18.1 zu finden unter » Engineering Service » CAD » CAD-Handbuch
    JT2Go 11.4: Aufgrund von Verbesserungen in der neuen Version wird empfohlen, auf JT2Go 11.4 umzusteigen.
    Nähere Informationen finden Sie unter dem EngineeringPortal (extern): https://daimler.covisint.com/
    eMail: engineeringservice@daimler.com

     

     

    Kennen Sie schon unseren CENIT Schulungspass für CATIA, 3DEXPERIENCE und CATIA Composer Kurse?

    Pauschal:

    Acht Tage Schulung für nur 5'500.– CHF zzgl. gesetzlicher MwSt.

    Unser Schulungspass bietet Einzelpersonen die Möglichkeit innerhalb von zwölf Monaten acht Schulungstage zum Pauschalpreis von nur 5'500.-- CHF (zzgl. MwSt.) zu buchen. Dies entspricht einem Einsparungspotenzialvon 17 Prozent. Sie haben die Möglichkeit aus verschiedenen Kursen zu wählen.

    Mehr Infos zu den einzelnen Schulungen finden Sie auf unserer Homepage:

    www.cenit.com/de_CH/plm/dassault-systemes/schulungen/cenit-schulungspass.html

     

     

     CENIT Events

    Name Datum Ort
    CENIT Kundentag
    CENIT AG
    13.09.2018 Oelsnitz / Erzgeb., Deutschland
    3DS-PLM Aerospace Day
    Fraunhofer IFAM
    26.09.2018 Stade, Deutschland
    3DEXPERIENCE Forum
    Lokhalle
    18. - 19.10.2018 Göttingen, Deutschland

    Kostenfreier Zugang zur 3DEXPERIENCE Plattform 

    Erstmalig ermöglicht Dassault Systèmes CATIA V5-Nutzern mit einem jährlichen Wartungsvertrag einen kostenfreien Zugang zur cloudbasierten 3DEXPERIENCE Plattform.
    Da das System über alle gängigen Browser läuft, sind keine lokalen Installationen nötig. Durch die Nutzung der 3DEXPERIENCE Collaboration Services kann die Zusammenarbeit im Team und mit externen Partnern verbessert werden. CAD-Daten können innerhalb des Unternehmens wie auch mit externen Stakeholdern geteilt werden. Das intuitive Handling von CAD-Daten fördert die Effizienz und die integrierten Viewing-Funktionalitäten garantieren performante Visualisierung, auch ohne CAD-Applikation.

    Vorteile des Angebots im Überblick:

    • Multi-CAD Datenaustausch
    • Integrierter Multi-CAD Viewer
    • Intelligente Suche, spezialisiert Engineering Daten, spart Zeit und somit Geld
    • Keine lokalen Installationen – System läuft über alle gängigen Browser
    • Einfache Kommunikation der 3DEXPERIENCE Nutzer via 3DMessaging
    • Mehr Informationen und Know-how durch die Nutzung der Swym Communities
    • Nutzung des 3DMarketplace, worüber auch eigene Produkte vertrieben werden können
    • Suchen, übernehmen und vergleichen von Zukaufteilen mittels Part Supply

    Zur Aktivierung des Tokens sind nur wenige Schritte nötig:

    1. Fragen Sie unter plm.backoffice@cenit.de einen "Token" bei uns an
    2. Klicken Sie auf den Link, der Ihnen anschließend gesendet wird
    2. Erstellen Sie einen Account

    Und schon kann es losgehen. Möchten Sie weitere Informationen über diese Aktion?
    Besuchen Sie einfach unser WEB 112 "3DEXPERIENCE Social Collaboration Services".

    Termine:
    05.07.2018 (11:00 – 11:30 Uhr)
    11.09.2018 (11:00 – 11:30 Uhr)

    Webseminare Termine

    Kurs Nr. Kategorie Name Datum Ort Sprache Aktion
    WEB1103DS-PLM WEBINARE 29.06.2018
    13:30 - 14:15
    Online Deutsch Registrierung
    WEB1123DS-PLM WEBINARE

    05.07.2018
    11:00 - 11:30

    Online Deutsch Registrierung
    WEB1123DS-PLM WEBINARE 11.09.2018
    11:00 - 11:30
    Online Deutsch Registrierung