• Land
  • 3 | 2018
  • DD
  • CH DECH DE
  • 3 | 2018
  • 3 | 2018
  • 3 | 2018

3 | 2018

06.11.2018

  1. Intro

  2. CATIA V5 und
    3DEXPERIENCE

  3. SERVICE
    Methodenprojekte

  4. cenitSPIN

  5. SIMULIA Isight

  6. Tipps und Tricks

  7. CATIA
    Composer
    R2019

  8. Hotline Infos

  9. OEM News

  10. Events

    3DS-PLM Technisches Magazin

    Ausgabe 3 | 2018

    Liebe Leserinnen und Leser,

    wir freuen uns, Ihnen unsere dritte Ausgabe des technischen Magazins für 2018 zu präsentieren.

    In dieser Ausgabe erwarten Sie folgende Beiträge:

    • Service: Mit den CENIT Methodenprojekten meistern Sie die Herausforderungen der digitalen Transformation
    • Unterschiede bei Funktionserweiterungen unter CATIA V5 und 3DEXPERIENCE
    • CATIA 3DEXPERIENCE R2018x und V5-6R2018 News
    • cenitSPIN: Extrahieren von Stücklisten aus der 3DEXPERIENCE Plattform
    • SIMULIA Isight: Design Optimierung und Automatisierung in der virtuellen Produktentwicklung mit SIMULIA Isight
    • Neuerungen im CATIA Composer R2019 | Teil1
    • Tipps und Tricks
    • Hotline Infos und OEM NEWS

    Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

    Ihr 3DS-PLM Team

    Unterschiede bei Funktionserweiterungen unter CATIA V5 und 3DEXPERIENCE

    In den CAD-Programmen CATIA V5 und 3DEXPERIENCE sind im gleichen Release oft ähnliche Funktionserweiterungen implementiert. Einige Neuerungen sind jedoch nur unter 3DEXPERIENCE zu finden. Ein Beispiel zu den Unterschieden haben wir, unter Verwendung der aktuellen Software-Releases CATIA V5-6R2018 und 3DEXPERIENCE 2018x, für Sie aufbereitet.

    Arbeiten mit der Funktion „Aufbrechen einer Ansicht [Broken View]“

    Wie auch unter CATIA V5 können unter CATIA 3DEXPERIENCE Ansichten bei der Zeichnungsableitung eines 3D-Bauteils verkürzt dargestellt werden. Die Funktion „Aufbrechen einer Ansicht“ ermöglicht, bei ähnlicher Definition wie auch unter CATIA V5, die neuen Begrenzungen eines Bauteils zu definieren. Die funktionelle Erweiterung betrifft die Möglichkeit diese Unterbrechung auf andere Ansichten zu übertragen.



    1. Definition während der Erzeugung
      Wird bezogen auf eine "Broken View" eine neue Ansicht generiert, bietet CATIA 3DEXPERIENCE die Auswahl der folgenden Option: Aufbrechen fortführen.
      Durch Selektion wird die Option aktiviert und die verkürzte Darstellung wird in der projizierte Ansicht weitergeführt.


    Bild 1: Zeichnungsableitung einer "Broken View"


    1. Nachträgliche Übertragung
      Auch nachträglich kann der Ausbruch in eine View eingefügt werden. Dazu die „Unterbrechung“ im Strukturbaum kopieren (1) und im Strukturbaum der betroffenen Ansicht (2) einfügen. Die ausgewählte Ansicht wird nach einer Aktualisierung (3) modifiziert.

      (1)(1)(2)(3)

      Bild 2: Kopieren und Einfügen der Ansichtsoptionen

    2. Abgesetzte Schnitte und Detail-Ansichten
      Unter 3DEXPERIENCE sind die Funktionen zur Erzeugung von abgesetzten Schnitten und Detail-Ansichten auch in den verkürzten Ansichten verfügbar.

      Bild 3: Verkürzte Ansichten mit abgesetzten Schnitten und Detail-Ausschnitt

    Mit den CENIT Methodenprojekten meistern Sie die Herausforderungen der digitalen Transformation

    Die Methodenberatung der CENIT AG hat ihre Leistung auf die, als Industrie 4.0 bezeichneten, industriellen Herausforderungen von Unternehmen im Engineering ausgerichtet. Digitale Transformation, autonome Fertigung oder 3D-Druck stellen den bestehenden digitalen Reifegrad in Frage und fordern Veränderungen der Strukturen produzierender Unternehmen.

    Was bedeutet dies konkret im Engineering? Betrachtet man das Thema „Model-based-definition“, oder auch „3D-Master“, so wird bei unseren Methodenprojekten die aktuelle Arbeitsweise des Kunden analysiert und mit der 3D-Master „best-practice“ Methode verglichen. Kaum ein Unternehmen nutzt nicht die Vorteile der 3D-Konstruktion. Die CAD-Daten werden digital im PDM System archiviert und die Stücklisteninformationen automatisiert generiert. Immer häufiger werden auch fertigungsrelevante Informationen im 3D-Modell hinterlegt. Die 2D-Zeichnung ist bei den meisten Unternehmen noch ein zentraler Bestandteil der Produktdefinition und des Freigabeumfangs, welche häufig eingescannt und als 2D-PDF im PDM-System gespeichert wird. Daraus ergeben sich folgende Effizienzverluste:

    Informationen auf 2D-Zeichnungen stehen nicht in der Art zur Verfügung, um automatisierte und konsequente Umsetzung von Regelroutinen der Folgeprozesse zu erreichen. So kann weder ein 3D-Drucker, ein Fertigungsroboter oder eine Messmaschine automatisch auf der Grundlage von Zeichnungen arbeiten. Ein virtuelles Bauteil oder eine Baugruppe enthalten nicht alle Informationen (Single-Source-of-Truth). Dies birgt Fehlerquellen (Inkohärenz zwischen 3D- und 2D-Daten) und beeinträchtigt die Effizienz bei der Gestaltung von Informationen und Prozessen.    

    Die CENIT Methodenprojekte im Engineering schaffen standardisierte und einheitliche Vorgehensweisen, um einen verlustfreien Informationsfluss zu gewährleisten. Für den beschriebenen Prozess bedeutet das die Implementierung der vollständigen Beschreibung eines industriellen Produktes in einem virtuellen Modell. Ein Aspekt beinhaltet, dass produktionsrelevante Metadaten und semantische PMI (Dassault Systèmes bietet zur 3D-Tolerierung unter CATIA das Modul „FT&A“ an) im 3D-Datensatz in weiterverwertbarer Form hinterlegt werden. Diese Methode wird als „model-based-definition“ oder auch als „3D-Master“ bezeichnet.

     

    Bild 1: Digitale Kontinuität im Engineering

    Unsere Beratungsmodule berücksichtigen, auf der Basis einer individuellen Analyse der angewendeten Methoden und Verfahrensweisen, sowohl den IST-Zustand eines Unternehmens als auch die abteilungsspezifischen Einflussfaktoren zur effizienten Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette. Folglich ist eine „3D-Master“ Einführung in jedem Unternehmen spezifisch auf die bestimmenden Parameter ausgelegt. In der folgenden Abbildung sind mögliche Optimierungsfelder aufgeführt.

    Bild 2: Mögliche Optimierungsfelder

    Der Umfang des Methodenprojektes wird im Verlauf der Konzeptphase mit unseren Kunden erarbeitet. Größtmögliche Flexibilität erreichen wir durch ein 3-Stufen Konzept. In der ersten Stufe werden -kostenfrei und unverbindlich- auf der Basis der Rentabilität mögliche Optimierungspotentiale identifiziert, wie die folgenden Beispiele zeigen:

    • 3D-Master
      Die Implementierung der vollständigen Beschreibung eines industriellen Produktes in einem virtuellen Modell unter Beeinflussung des Nutzungsbedarfs der Folgeprozesse.
      Startmodelle
      Um sicherzustellen, dass Daten auch von Folgeprozessen automatisch ausgelesen werden können, ist ein standardisiertes und einheitliches Datenmodell mit vorgegebenen Strukturen, Einstellungen und Geometrieelementen erforderlich.
    • Konstruktionsrichtlinien
      In einer unternehmensspezifischen Konstruktionsrichtlinie wird die Arbeitsweise, beispielsweise mit dem Startmodell, verbindlich vorgeben.
    • Template
      Ein Element zur Sicherstellung der Einhaltung von Unternehmensstandards ist die Automatisierung von wiederkehrenden Konstruktionsaufgaben. Templates werden unter CATIA mit Powercopies oder UDFs erzeugt.  

    Die zweite Stufe beinhaltet die Analyse und Konzepterstellung. Hier wird mit dem Kunden die Spezifikation für die Realisierung der Optimierungspotentiale erarbeitet. Den Detailierungsgrad des gewünschten Methodenprojektes wird unter Einbeziehung der von uns ermittelte ROI-Betrachtung bestimmt. In der dritten Stufe wird das Projekt umgesetzt. Im definierten Projektrahmen ermöglichen gemeinsam abgestimmte Zwischenziele auch iterativen Eingriff in den Projektablauf. So wird gewährleistet, dass der Fortschritt des Projektstatus regelmäßig neu bewertet wird und zusätzliche prozessbeeinflussende Parameter berücksichtigt werden.

    Bild 3: 3-Stufen Konzept

    Folgen Sie dem Link und Sie erfahren mehr zu unseren Methodenprojekten. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch persönlich im Anschluss unseres Webinars.
    Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

    Extrahieren von Stücklisten aus der 3DEXPERIENCE Plattform

    Obwohl CAD-, EBOM- und MBOM-Strukturen in der 3DEXPERIENCE-Plattform elegant verwaltet werden können, ist es für manche Aufgabenstellungen hilfreich, die dort entstandenen Produktstrukturen zur Weiterverarbeitung aus dem System zu extrahieren. Excel ist dafür eine oft eingesetzte Anwendung, da es weitreichende Datenverarbeitungs- und Analysefunktionen bietet, weit verbreitet ist und eine hohe Anwenderakzeptanz genießt.  

    Der Export von Datenstrukturen nach Excel kann beispielsweise genutzt werden, um in der Entwicklung entstandene Produktstrukturen für nachgelagerte Nutzungsszenarien individuell aufzubereiten oder weiterführende Kalkulationen vorzunehmen. Die so entstandenen Excel-Dateien können anschließend innerhalb der eigenen Organisation sowie für externe Partner sehr einfach bereitgestellt werden.  

    Einfache zu konfigurierende Umfänge und Ausgabeformate

    Mit Hilfe der cenitSPIN Configuration Engine fällt es Administratoren leicht, individuelle Excel-Exporte aus der 3DEXPERIENCE-Plattform schnell und unkompliziert zu konfigurieren und ihren Benutzern als Exportfunktion zur Verfügung zu stellen.

    Dazu führt ein Wizard den Administrator durch eine Reihe von Auswahl- und Eingabefelder, in denen er sich für eine der Stücklistenarten Mengen-, Baukasten- oder Strukturstückliste entscheidet und eine geeignete Excel-Vorlage zum Befüllen auswählt. Anhand der Business-Objekttypen und Relationen wählt er anschließend aus, welche Objekte aufgelistet werden sollen. Die konkreten Attribute, Positionen und Formate werden anschließend definiert. Dabei unterstützt der Wizard - durch die dynamische Vervollständigung möglicher Attributnamen - bei der Eingabe. Wenn alle Spalten definiert sind, reicht ein abschließender Klick auf Sichern, um die Reporterstellung abzuschließen und ihn den Nutzern bereitzustellen.

    Video 1: BOM EXPORT ADMINISTRATOR

    Benutzer können anschließend vordefinierte und bereitgestellte Export-Vorlagen nutzen, um mit nur einem Klick für sie relevante Strukturdaten aus der 3DEXPERIENCE Datenbank nach Excel zu exportieren. Dabei wird die aktuell in der 3DEXPERIENCE geöffnete Datenstruktur nach den in der Export-Vorlage definierten Regeln ausgelesen und inklusive aller relevanten Kopf- und Nutzdaten in die vorgesehenen Excel-Felder extrahiert.  

    Video 2: BOM EXPORT USER  

    Vorteile der neuen Funktionalität

    Das Extrahieren beliebiger Objektstrukturen aus der 3DEXPERIENCE Plattform ist ohne normalerweise erforderliche Individual-Programmierung möglich. Der Stücklistenexport lässt sich für unterschiedliche Benutzergruppen individuell anpassen, bspw. Entwickler, Produktverantwortliche, Einkauf, Arbeitsvorbereitung. Die Konfiguration erfolgt über eine in die 3DEXPERIENCE-Plattform integrierte Benutzeroberfläche.
    Alle mit der Configuration Engine erfolgten Anpassungen sind in zukünftige 3DEXPERIENCE-Releases updatefähig.
    Auch bei Releaseupdates entsteht für die definierten Exporte kein zusätzlicher Aufwand.  

    Und das Beste daran: diese Erweiterung erhalten alle Bestandskunden der cenitSPIN Configuration Engine mit der neusten Softwareversion 3.5 kostenlos.

    Design Optimierung und Automatisierung in der virtuellen Produktentwicklung mit SIMULIA Isight

    Die Dauer der Entwicklungszeit inklusive der Einhaltung aller Qualitätskriterien entscheidet oft über den Erfolg eines Produktes am Markt. Um hier Einsparungspotential zu identifizieren, lohnt es sich zu hinterfragen:

    • Welche Vorteile bringt es Ihnen zu wissen, wie nah der Produktentwurf an ein wirtschaftliches und technisches Optimum herankommt?
    • Wie robust ist Ihr Entwurf im Einsatz?

    Die rechnergestützte Design-Optimierung erlaubt eine Beurteilung von Entwürfen im Produkt-Entwicklungsprozess (PEP). Hierbei werden folgende Analysen durchgeführt:

    • Untersuchung und Bewertung einer ausreichenden Anzahl von Entwurfsalternativen
    • Identifizieren von Optimierungspotentialen bereits in der Konzeptphase
    • Verbesserte Leistungsfähigkeit des Produktes
    • Verkürzte Entwicklungszeiten und -kosten durch Beschleunigung des Bewertungszyklus sowie durch frühzeitige Korrektur von Schwachstellen
    • Erhöhte Robustheit bei chargen- oder produktionsbedingten Schwankungen und Reduzierung des Risikos von Produktausfällen

     

    Bild 1: Entwurfsoptimierung spart Kosten und Entwicklungszeit

    Im folgenden Bild ist die Suche nach einer optimalen Lösung, ausgehend von einem Start-Design, mit Hilfe von DOE, Optimierung und Robust Design dargestellt. Durch die Nutzung der Robust Design-Funktionalität wird die Streuung von Eingangsparametern berücksichtigt, so dass die optimale Lösung nicht notwendigerweise auf der Grenze der zulässigen Parameter liegen wird.

    Bild 2: Bewertung von Entwürfen im Hinblick auf ihre Eigenschaften und das Ausfallrisiko

     

    Isight: ein Werkzeug zur Prozessintegration und Design Optimierung (PIDO)

    Mit Hilfe von Isight kann eine Optimierung direkt auf der CAD-Geometrie, dem FEM-Modell oder auf der Basis nicht geometrischer Parameter erfolgen. Es erlaubt die Optimierung mittels einer begrenzten Anzahl von Entwurfsvariablen (~10 bis max. 100).  

    Isight ist universell einsetzbar und vielseitig in der Anwendung:  

    • Integration und Ausführung verschiedener Simulations-Werkzeuge/Programme
    • Automatisierung von Simulationsprozessen (Simflows)
    • Exploration von Design-Alternativen und Identifikation von optimalen Parametern
    • Auswertung und Datenanalyse    

    Die Optimierung ist ein Prozess, wohingegen eine einzelne Simulation stets einen einzelnen Datenpunkt erzeugt, der als solcher bewertet werden muss. Dabei gibt meist erst die Untersuchung mehrerer Varianten einen Überblick darüber, welcher Entwurf die Anforderungen am besten erfüllt. Die Optimierungsverfahren dagegen nutzen geeignete Suchverfahren und automatisierte Algorithmen, um möglichst effizient zu optimalen Lösungen zu gelangen.

    Bild 3: Abbildung eines Workflows *mit verschiedenen Modulen in Isight

    * Die Workflows in Isight werden mit Hilfe der sogenannten Prozess- und Aktivitätskomponenten aufgebaut. Diese Komponenten werden in der nächsten Ausgabe unseres technischen Magazins näher beschrieben.

    Einige typische Anwendungen von Isight

    Kalibrierung von Simulationsergebnissen anhand von Testdaten mit Hilfe der DATA MATCHING-Funktionalität. Hierbei werden vorgegebene Modellparameter soweit optimiert, dass eine möglichst geringe Abweichung von Messdaten und den Ergebnissen der Simulation erreicht wird.

    Bild 4: Kalibrierung von Simulationsergebnissen mit Hilfe der DATA MATCHING-Funktionalität

     

    DOE – Sensitivitätsanalyse: Hiermit können Optimierungspotentiale sowie die zugehörigen wichtigsten Einflussparameter identifiziert werden. Aufbauend darauf ist eine zielgerichtete Optimierung mit Hilfe der Optimierungsalgorithmen auswählbar:
    Definition und Generierung des Design of Experiments (full/fractional factorial, Optimal Latin Hypercube, benutzerdefiniertes DoE, u.a.m.); Definition von Optimierungsvariablen mit oberer und unterer Grenze oder diskreten Werten
    Approximation: mit Hilfe der Approximation kann jede Komponente (Prozess oder Aktivität) durch ein approximiertes Verhalten, das die Ausgabewerte der Komponente näherungsweise beschreibt, ersetzt werden.  

    Automatisierung von Berechnungsabläufen

    Eine wesentliche Funktionalität von Isight ist die Abbildung von Prozessabläufen. Hiermit lassen sich standardisierte und regelmäßig wiederkehrende Aufgaben im Entwicklungsprozess automatisieren - bis hin zur Vorbereitung und Erstellung von Auswertungen und Berichten. Auf diese Weise können Aufgaben vom Simulationsspezialisten zum Konstrukteur verlagert werden, sofern ein verifizierter Arbeitsablauf erstellt wurde, der dann angewendet werden kann.

    Bild 5: Automatisierung von Prozessabläufen

    Anzeigen von Form- und Lagetoleranzen im Teamcenter Viewer

    Wenn Bauteile für den zeichnungslosen Prozess mit Toleranz- und Fertigungsinformationen im 3D versorgt sind, ist dies im Viewer nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Der Viewer muss erst darauf eingestellt werden, dass mit PMIs, Reference Sets und Views gearbeitet wird.

    So werden Toleranzinformationen/PMIs, Fertigungszustände und Modellansichten sichtbar gemacht:

    1. Die richtige Version des Bauteils im Engineering Portal suchen und an den Teamcenter Viewer senden.
    2. Rechtsklick auf das Bauteil → PMI anzeigen
    3. Um auch die im Bauteil verwendeten Reference Sets nutzen zu können, muss einmal über Aktionen → Layer Filter über Alle Layer gefiltert werden. Mit Rechtsklick auf das Modell (im Baum oder im 3D) → Reference Set ersetzen, kann dann jedes vorbelegte Reference Set dargestellt werden.
    4. Auch die im 3D erstellten Modellansichten (Model Views) können im Viewer abgerufen werden. Dafür in der Registerkarte PMI den Knoten Modellansichten aufklappen und die gewünschte Ansicht aktivieren.

    Alternativ zum Teamcenter Viewer kann der kostenlos erhältliche Viewer JT2Go genutzt werden. Download für Windows/Android/iOS über die Siemens Webseiten.

    Bild 1: Darstellung von PMI-Informationen im Teamcenter Viewer

     

    3D-Bemaßungen in 3DCS importieren

    3D-Bemaßungen des CAD-Datensatzes erfreuen sich immer stärker werdender Relevanz und Nachfrage. Ob PMIs in SIEMENS NX, FTA in CATIA von Dassault Systèmes oder GD&T in PTC Creo – semantische 3D-Tolerierungen lassen sich in allen großen CAD Plattformen anlegen.
    3DCS bietet eine einfache Möglichkeit die vorhandenen, semantischen 3D-Bezüge und Toleranzen aus dem jeweiligen CAD System zu übernehmen.
    Dazu dient die Funktion Update GD&T. Diese importiert die vorhandenen GD&Ts inklusive ihrer Features in das Modul 3DCS. Simulationen, wie die Monte-Carlo Simulation oder auch der „Geometrical Factor“ können jetzt zur Validierung der GD&Ts genutzt werden.
    Eine Optimierung ist ebenfalls möglich, da sich die Parameter „Range“ und „Offset“ aller importieren GD&Ts in 3DCS ändern lassen und bei Bedarf auch wieder in die PMI/FTA/GD&T–Objekt zurückschreiben lassen.

    Bild 2: Übernahme semantischer 3D-Bezüge nach 3DCS

     

     

    Neuerungen im CATIA Composer R2019 | Teil 1

    Das Programm CATIA Composer ist eine Software zur grafischen Aufbereitung von CAD Daten. Ihr Einsatzgebiet reicht von der Erzeugung von Bildtafeln für Bedienungsanleitungen bis hin zu Serviceanleitungen, die durch Animationen gestützt sind. In den folgenden Ausgaben unseres technischen Magazins stellen wir Ihnen die Neuerungen im aktuellen Release vor.

    Gestaltung der Benutzeroberfläche

    Die Benutzeroberfläche wurde überarbeitet und umfasst jetzt neue Befehlssymbole, insbesondere in der Ribbon-Ansicht.

    Bild 1: Neue Funktionsicons

    Die Sprachführung der Benutzeroberfläche wurde um fünf neue Sprachen ergänzt: Tschechisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilien), Spanisch und Türkisch. Die Online-Dokumentation folgt nur in Teilen der eingestellten Sprache. Für Portugiesisch oder Türkisch greift die Online-Dokumentation z.B. auf die Online-Hilfe in englischer Sprache zurück.

     

    Bild 2: Sprachen der Benutzeroberfläche und verfügbare Sprachen der Benutzerhilfen

    Neue SMG-Beispiele und neue 3D-Werkzeuge (wie beispielsweise Bogenschweißpistole, Lagerabzieher, Bohrer und Ölflasche) sind im Verzeichnis „ <install_dir>\Samples“ für den CATIA Composer verfügbar. Sie können auf Beispiele und 3D-Werkzeuge über den „Modellbrowser“ unter der Toolbar „Workshop“ zugreifen. </install_dir>

    Bild 3: Erweiterte Standardbibliothek

    Arbeiten mit Ansichten

    Ansichten können unter dem Release 2019 über das Kontextmenü gesperrt werden, damit diese nicht versehentlich aktualisiert werden. Das wäre beispielsweise notwendig, wenn in einer SMG-Datei Ansichten mit unterschiedlichen BOM-Grundeinstellungen generiert würden. Beim Aktualisierungszyklus würde die zuletzt gewählte Einstellung die BOM der anderen Ansichten überschreiben.

    Bild 4: Ansichten sperren                        Bild 5: Grundeinstellung bei BOM Angaben

    Bemaßungseigenschaften

    Im Fenster „Eigenschaften“ wurden neue Merkmale für Messungen hinzugefügt, um die Messungsanzeige zu erleichtern:

    • Der Abschnitt „Allgemein“ enthält zwei neue Eigenschaften: Die „Achsenspitzen zeigen“ und „Aufbaulinie“ anzeigen. Darüber hinaus wurde die Eigenschaft „Rote Linien anzeigen“ aktualisiert, die jetzt auch für den Abstand zwischen Mittelpunkten und für den Abstand zwischen zwei Achsen verfügbar ist.


    •                                   Bild 6: Neuerungen unter Eigenschaften - Allgemein

    • Im Bereich „Text-Anmerkung“ umfasst die Eigenschaft der Rahmenform einen neuen Wert: „Abgerundetes Rechteck“, Darstellung siehe Bild 6.
    • Der Abschnitt „Anhängen“ enthält ebenfalls drei neue Eigenschaften: „Endpunkte anzeigen“, „Endpunktgröße“ und „Endpunktfarbe“.

    Markup-Eigenschaften

    Im Fenster "Eigenschaften" wurden neue Merkmale für Markups hinzugefügt. Ein Pfeil mit fester Größe sorgt dafür, dass ein linearer Pfeil immer sichtbar bleibt, da Sie angeben können, dass die Größe unabhängig vom Zoomfaktor fixiert bleiben soll. Fixierte Länge gibt die gewünschte Länge des Pfeils mit fester Größe an.  

    Create Redlining: Ribbon „Author“

    Erzeugen einer Freihandlinie, die über das Kontextmenü verfügbar ist. Diese Funktion dient zur Markierung von wichtigen Informationen, beispielsweise wenn der CATIA Composer genutzt wird, um CAD-Daten zu prüfen und zu diskutieren.

    Bild 7: Kontextfunktionalität „Create Redlining“

    Benachbarte Teile auswählen

    Der neue Navigationsbefehl „Select Adjacent Parts“ ist jetzt in der Menüleiste „Ansicht-Start-Auswählen“ verfügbar. Mit diesem Befehl wählen Sie alle Teile aus, die das aktuell selektierte Teil berühren oder sich überschneiden.

    Bild 8: Kontextfunktionalität „Create Redlining“

    Unterstützung von CATIA V5-6 R2018 (R28)

    CATIA V5-6 R2018 (R28) GA wird jetzt unterstützt. Siehe Informationen zur Unterstützung von Importformaten in der Online-Hilfe.

    CATIA V5: Fehlermeldung "Simulation with Commands" nach dem Löschen von Baugruppen Constraints

    Beim Öffnen des Mechanism Player versucht CATIA die Simulation mit den bei der Definition des Mechanismus hinterlegten Constraints zu simulieren. Da sie nicht mehr gefunden werden können meldet das System einen Fehler.

    Die richtige Vorgehensweise wäre nach dem Löschvorgang der Constraints den "Update"-Befehl in der DMU-Kinematik zu starten, um den Mechanismus unter den neuen Bedingungen zu aktualisieren. Der „Simulate“-Befehl aktualisiert den Mechanismus nicht.

     

    NX-Supplier Package: Tabellensachverhalte für die DS/DZ-Merkmale können nicht auf der Zeichnung erzeugt werden

    Bei der Erzeugung des Zusatzschriftfeldes der Tabellensachverhalte in der Daimler Umgebung ist die Option „Place DS/DZ-overview“ zur Generierung der Tabellensachverhalte nicht auswählbar.

    Bild 1: Auswahl der Option „Place DS/DZ-overview“ nicht möglich

    Die Option „Place DS/DZ-overview“ zur Generierung der Tabellensachverhalte ist bei der Erzeugung gedimmt dargestellt und nicht auswählbar. Ursache sind die definierten Voraussetzungen nach den Vorgaben der Daimler AG, um die Tabelleninhalte zu generieren. Die Zuordnungsmatrix (DS/DZ-overview) wird standardmäßig auf der Zeichnung platziert sobald den Komponenten auf der Zeichnung unterschiedliche Merkmale zugeordnet sind. Wenn aber bei allen SNRn die gleichen Merkmale zugeordnet sind, so wird die Tabelle nicht automatisch eingefügt und die Option ist auch nicht auswählbar. Tritt dieser Fall ein und die Tabelle wird trotzdem benötigt, dann widerspricht dies den Richtlinien der Daimler AG und es liegt kein Anwendungs- oder Softwarefehler vor.

    Quelle: Daimler Dokumentation „Beschreibung Tabellensachverhalte und DS/DZ-Merkmale im NX-Supplier Package Seite“.

     

    Darstellungsproblem während einer CATIA Sitzung bei Nutzung eines 28“ Bildschirms

    Folgende Darstellungsprobleme treten auf:

    • Beim Verschieben einer Toolbar liegt der Cursor weit entfernt von der selektierten Toolbar
    • Die Icons werden sehr klein und verschwommen abgebildet

    Eine Überprüfung der Standardeinstellungen und der verwendeten Hardware:

    • Einstellungen der Grafikkarte => Grafikprofil auf CATIA kompatibel umgestellt
    • Einstellungen unter Tools/Customize/Options/Large Icons => keine Verbesserung
    • Verwendete Hardware und Treiber sind aktuell und zertifiziert

    Diese grafische Beeinträchtigung der Darstellung von Texten und Apps ist bei Dassault Systèmes bekannt und wurde als „Darstellungsproblem bei skalierter Darstellung von Texten und Apps unter Microsoft Windows 10“ verifiziert.

    Dassault Systemes hat angekündigt dies im Release 2020 gelöst zu haben. Als Workaround schafft zwischenzeitlich folgende Variable Abhilfe: DSSETPROCESSDPIAWARE=1

    Bei ihrer Nutzung ist die Voraussetzung, die Textgröße auf minimum 125% einzustellen. ACHTUNG: Diese Variable darf an einem Touch-Display nicht gesetzt werden!

    OEM Release

    Die Liste der Zulieferer-Pakete war zum 03.11.2018 auf dem aktuellen Stand. Zu einem späteren Zeitpunkt erfahren Sie den Software Status bei unserer Hotline oder über Ihren CENIT Ansprechpartner.

    OEM Ankündigungen

    Volkswagen AG:

    Creo: Im Newsletter wurden die Lieferanten am 15.08.18 per E-Mail über die Produktivstellung von Creo 4.0 M050 informiert.  
    Die Umstellung auf Creo 4.0 M050, die zum 12.10. geplant war, hat nicht stattgefunden. Bis auf weiteres bleibt es bei der aktuellen Version Creo 2.0 M210.
    Über einen neuen Termin und die geplante Version wird VW die Zulieferer informieren.

    CATIA GRC 6.2: Ende 2018 ist eine weitere VWGRCLite-Version geplant (6.2.10.x).
    Sobald konkretere Details relevant werden, werden diese über die NEWS bereitgestellt.
    Quelle: https://vwgroup.t-systems.com/vwgrclite-news.

    --------------------
     Rollout Planung 2019:

    1. GRI11 (CREO4): Anfang/Mitte Mai 2019
    2. GRC7 (CATIA R2018): Mitte Mai 2019

    --------------------  

    PTC:
    Parametric Technology (PTC) plant die Lieferung von CREO4 M70 im Oktober 2018. Es wurden die Behebung kritischer Fehler und volle Kompatibilität mit CATIA V5-6R2018 angekündigt.


    Ford:
    Der “First Frame Assistant 2” (FFA2) und CATDraft wurden zum 02.08. aktualisiert und stehen zum Download unter der "C3PNG/FEDE Supplier Community Website" bereit. Die Rubrik „Hilfe“ im Ford Newsletter bietet den Lieferanten eine Verlinkung zu folgenden Themen: FFA2 What’s New, CATDraft Website und FECDS v30 Global Website.
    Quelle: Auszüge aus dem Ford Newsletter „ ATTENTION: Upgrade of the FECDS tools required for FECDS 30”


    Porsche AG
    :
    Das “Porsche-environment 6.1.4” enthält folgende Neuerungen:
    CATIA Release: V5-6R2016 SP03 HF73
    Änderungen: Neue Version von PAGDraw and PAGCopyPaste, neue oder modifizierte Variablen für die Environment, PAGSectioning, PAGCopyPaste und PAGTBE


    Jaguar Land Rover:
    Jaguar und Land Rover kündigten im aktuellen Newsletter die Umstellung auf PLM 2.0 für das Quartal 4|2018 an. Jaguar und Land Rover stellen auf ENOVIA 3DEXPERIENCE Platform V6R2017x um. Den Lieferanten werden alle resultierenden Prozessänderungen noch mitgeteilt. Bitte entnehmen Sie erste Details zu den Änderungen dem Zulieferer-Newsletter. Bei Fragen können Sie auch folgende E-Mail nutzen: JLRGSIT@jaguarlandrover.com
    Quelle: JLR_Communication_to_Suppliers.pdf

    Kennen Sie schon unseren CENIT Schulungspass für CATIA, 3DEXPERIENCE und CATIA Composer Kurse?

    Pauschal:

    Acht Tage Schulung für nur 5'500.– CHF zzgl. gesetzlicher MwSt.

    Unser Schulungspass bietet Einzelpersonen die Möglichkeit innerhalb von zwölf Monaten acht Schulungstage zum Pauschalpreis von nur 5‘500.-- CHF (zzgl. MwSt.) zu buchen. Dies entspricht einem Einsparungspotenzial von 17 Prozent. Sie haben die Möglichkeit aus verschiedenen Kursen zu wählen. Mehr Infos zu den einzelnen Schulungen finden Sie auf unserer Homepage:

     

     

     CENIT Events

    Name Datum Ort
    Dassault Systèmes User Conference Hanau
    Congress Park Hanau
    04. - 06.12.2018 Hanau, Deutschland
    CENIT Innovation Day
    Priora Business Center
    09.04.2019 Kloten, Schweiz
    CENIT Innovation Day
    PORSCHE Museum
    09.05.2019 Stuttgart, Deutschland

    Webseminare Termine

    Kurs Nr.KategorieNameOrt
    WEB1133DS-PLM WEBINARE Online
    WEB1143DS-PLM WEBINARE Online
    WEB1103DS-PLM WEBINARE Online