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  • CENIT Innovation Day 2019 im Porsche Museum Stuttgart

Die digitale Prozesskontinuität in der Wertschöpfungskette - vom virtuellen Produkt zum digitalen Zwilling

Vielen Dank für Ihr Interesse am CENIT Innovation Day.
Unten stehend erfahren Sie, was die Teilnehmer des Events erleben durften.




Warum ist digitale Prozesskontinuität die Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von zukunftssicheren Unternehmensstrategien? Wie kann der Weg vom virtuellen Produkt zum digitalen Zwilling aussehen? Und wie können Unternehmen konkret daran arbeiten, die Störgrößen für durchgängige digitale Prozesse zu beseitigen?

Auf dem CENIT Innovation Day 2019 gingen wir vom Groben ins Feine, von den akademischen Grundlagen in die praktische Anwendung, von den möglichen Zielszenarien in die angemessene phasenorientierte Umsetzung eines Brown Field Ansatzes.

Wir zeigten den Teilnehmern, ...

  • ... wie Sie digitale Prozesskontinuität mit SAP erreichen können – klassisch und mit x/4 basierter Technologie, on Premise und in der Cloud.
  • ... wie Sie digitale Prozesskontinuität mit Dassault Systèmes 3DEXPERIENCE® erreichen können – ganzheitlich vom virtuellen Produkt bis zur autonomen Produktion.

Zudem erfuhren Sie, wie wir Sie bei der Auswahl des individuell passenden Portfolio-Mix unterstützen und Ihre spezifische Mischung über beide Plattformen so integrieren, dass Ihre Anwender ihre Aufgaben in effizienten Prozessen bearbeiten können: Für Digitale Prozesskontinuität in der Praxis, im Kontext Ihrer Zielsetzung und Ausgangssituation.

Im Anschluss an das Event durften die Teilnehmer an einer exklusiven Führung durch das PORSCHE Museum teilnehmen.

Und für alle, die auch den CENIT Innovation Day 2018 Revue passieren lassen möchten, finden Sie unten stehend interessante Links.


Abstracts

    • Der Digitale Zwilling im Engineering – Fokus „Virtual Product & Systems Engineering“

      Wie sieht ein virtuelles Produkt aus, auf welchem ein Digitaler Zwilling aufgebaut werden kann? Wie können Fertigungsunternehmen von Systems Engineering Ansätzen profitieren? Und wie können moderne Engineering Methoden wie Intelligent Product Design (IPD) und RFLP für Model-Based Systems Engineering konkret umgesetzt werden?

      Als Grundlage für den Digitalen Zwilling sind durchgängige Prozesse in der Entwicklungs- und Systemlandschaft mit einem durchgängigen Datenmodell essentiell. Ausgangsgrundlage ist das virtuelle Produkt, dem digitalen Abbild eines Produkts inklusive dessen spezifischer Beschaffenheit wie Hardware, Software, etc.

      Im Engineering wird die Prozessdurchgängigkeit unter anderem durch die CAD-Integration in die PLM Systemlandschaft und in die darüber liegende Unternehmensplattform umgesetzt. Dies dient als Basis für die Entwicklung und Umsetzung von Systems Engineering Ansätzen. In den Szenarien wird dies durch Nutzung der SAP IPD – SAP S/4HANA Cloud for Intelligent Product Design und Dassault Systèmes RFLP-Ansatz für Model Based Systems Engineering auf der 3DEXPERIENCE®Platform – demonstriert. Die nahtlose Integration und ganzheitliche Abbildung komplexer mechatronischer Systeme macht die Integration von Entwicklungspartnern über Unternehmensgrenzen hinweg realisierbar. Daraus resultierenden Nutzen für Fertigungsunternehmen sind einerseits zu einem frühen Entwicklungszeitpunkt die richtigen Entscheidungen für das Gesamtsystem zu treffen, um so die kosten- und zeitintensiven Fehler in späten Phasen zu minimieren und um andererseits ein schnelleres Time-to-Market zu ermöglichen.

    • Der Digitale Zwilling im Industrial Engineering– Fokus „Hand-over to Production & Quality Management”:

      Wie kann ein digital unterstützter Hand-over to Production aussehen? Wie helfen vernetze Systeme bei der Umsetzung? Und wie kann ein digitaler Qualitätszwilling Maschinenstillstände verringern?

      Alle relevanten und korrekten Daten zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung haben – die Grundlage für die prozesssichere Ausstellung von Produktionsaufträgen.

      Hierzu muss in den vorherigen Prozessschritten die ganzheitliche Produktionsplanung von der Entwicklungs- über die Produktions- und Werkstückliste sichergestellt werden. Im Szenario wird dies mit dem SAP Engineering Control Center (ECTR) und dem SAP Factory Control Center (FCTR) umgesetzt. Darüber hinaus wird im Szenario die Absicherung und offline Programmierung von Produktionsabschnitten mit FASTSUITE E2 (ein Produkt der Cenit AG) demonstriert. Diese sind von hoher Bedeutung, um eine nahtlose Übergabe in die Fertigung („Hand-over to Production“) zu ermöglichen.

      Für die Verringerung von Maschinenstillständen und zur Vermeidung von Produktionsausschuss wird ein Digitaler Qualitätszwilling aufgebaut. Virtuelle Messdaten der Toleranzkette werden so mit realen Messdaten validiert und mit den Live-Daten und Zuständen aus den Bearbeitungszentren über KI-Algorithmen analysiert. Dadurch können Voraussagen zur Qualität der Fertigung getroffen werden, Gegenmaßnahmen eingeleitet und Maschinenstillstände sowie Produktionsausschüsse reduziert werden.

    • Der Digitale Zwilling in Produktion und After Sales – Fokus „Digital Manufacturing & Collaboration“:

      Wie kann die Flexibilität einer modernen Fertigung durch eine durchgängige Montage planbar und abgesichert werden? Wie unterstützt der Digitale Zwilling diesen Prozess? Und wie kann eine vernetzte Produktion mit Service-Management den After Sales Prozess von Fertigungsunternehmen verbessern?

      Eine durchgängige Montage planen und absichern können und dabei zeitgleich die Fertigung flexibel und wandlungsfähig gestalten – dies wird durch die Nutzung des Digitalen Zwillings möglich. Dieser baut auf dem virtuellen Produkt und der virtuellen Fabrik auf und verbindet die gewonnenen Informationen mit komplexen Daten aus Prozessen, Simulationen, Interaktionen, Dienstleistungen, usw. Die intelligente Datensammlung (mitunter organisatorische, mechanische,  Wartungs- und Service-spezifische, sowie fertigungsrelevante und steuerungsspezifische Daten) ermöglicht somit die Umsetzung des Digitalen Zwillings. Im Szenario wird dies konkret an der Überführung einer kundentaktbezogenen Fertigung  in eine teilautonome ganzheitliche Produktion aufgezeigt. Eine Strategie moderner Fertigungsunternehmen, um die notwendige Flexibilität in der Produktion bei einer großen Variantenvielfalt zu gewährleisten und auch personalisierte Produkte in der Losgröße 1 fertigen zu können. Der digitalen Zwilling setzt Daten in den richtigen Kontext. Dies ermöglicht es in Echtzeit Abweichungen zu erkennen, zu verstehen und bei Bedarf gegenzusteuern. Damit ist die Montage in Echtzeit abgesichert. Das Ausschleusen produzierter Artikel aus der Montagelinie kann hiermit vermieden werden.

      Im weiteren Verlauf des Szenarios wird der After Sales Prozess eingeleitet mit dem Ziel, die Kundenbindung für Fertigungsunternehmen zu verbessern. Grundlage hierfür sind die Durchgängigkeit und Transparenz von end-to-end-Prozessen in der Nutzungsphase sowie die Beherrschung der Veränderung von As-Maintained Stücklisten. Somit schließt der Anwendungsfall das Gesamtszenario des CENIT Innovation Days ab, welches durch eine moderne Wertschöpfungskette vom Engineering bis in den Betrieb und Service leitet.


Agenda

UHRZEITPROGRAMMREFERENT
08:30 – 09:00Ankunft und Registrierung der Teilnehmer
09:00 – 09:15Begrüßung und Einführung in den TagKurt Bengel, CENIT AG
09:15 – 10:15Was bedeutet digitale Kontinuität in der Wertschöpfungskette? – Vom Virtuellen Produkt zum Digitalen ZwillingProf. Dr. Oliver Riedel,
Fraunhofer IAO
Kurt Bengel, Horst Heckhorn, Martin Thiel, CENIT AG
10:15 – 10:45Kaffeepause
10:45 – 12:00Der Digitale Zwilling im Engineering – Fokus „Virtual Product & Systems Engineering“smartPLM Consulting, CENIT AG
12:00 – 13:15Business Lunch
13:15 – 14:30Der Digitale Zwilling im Industrial Engineering – Fokus „Hand-over to Production & Quality Management“smartPLM Consulting, CENIT AG
14:30 – 15:00Kaffeepause
15:00 – 16:15Der Digitale Zwilling in Produktion und After Sales – Fokus „Digital Manufacturing & Collaboration“smartPLM Consulting, CENIT AG
16:15 – 16:45Kaffeepause
16:45 – 17:45Moderne Unternehmensplattformen als Träger durchgängiger digitaler Prozesse – Podiumsdiskussion mit Industriekunden
zu den Beweggründen für ihre Plattformentscheidungen
Industrie-Experten von OEMs und Zulieferern:

S. Mayer, Mitglied der Geschäftsleitung, Mayer & Cie.

M. Šoltés, Geschäftsführer & Gründer, EVUM Motors

B. Metzker, Leiter CAD/PDM, V-Zug

Dr. A. Burger, Leiter ONE PLM, MAHLE

17:45Wrap-UpManagement-Team, CENIT AG
ab 17:50Meet-the-experts und Museumsführung (ab ca. 18:15 Uhr)

Impressionen des CENIT Innovation Day 2018

CENIT IDAY Eindruecke Event 2018