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    19.02.2018

    1. Intro
    2. cenitSPIN
    3. SIMULIA
    4. 3DCS & <br />QDM
    5. Tipps und <br />Tricks
    6. ICEM <br />Surf
    7. CATIA <br /> Composer <br /> R2018
    8. Hotline Infos
    9. OEM News
    10. Events

      3DS-PLM Technisches Magazin

      Ausgabe 1 | 2018

      Liebe Leserinnen und Leser,

      wir freuen uns, Ihnen unsere erste Ausgabe des technischen Magazins für 2018 zu präsentieren.

      In dieser Ausgabe erwarten Sie folgende Beiträge:

      • cenitSPIN: mehr Flexibilität mit integriertem Funktionsbaukasten 
      • SIMULIA: 3DEXPERIENCE in der Cloud
      • 3DCS & QDM: Mit Hilfe des digitalen Zwillings kann Qualität bewusst gesteuert werden
      • Tipps und Tricks: Methodischer Konstruktionsaufbau unter CATIA V5
      • ICEM Surf & 3DEXCITE DELTAGEN
      • Neuerungen zum CATIA Composer R2018

      Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

      Ihr 3DS-PLM Team

      cenitSPIN mehr Flexibilität mit integriertem Funktionsbaukasten

      Dieser Beitrag knüpft an die Inhalte „cenitSPIN Dashboard Engine“ der Ausgabe 3|20171 unseres Technischen Magazins an. In der heutigen Ausgabe wollen wir die Möglichkeiten zur Erstellung von eigenen Dashboard-Widgets etwas genauer beleuchten und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des BluePrint Funktionsbaukastens vorstellen.

      Individuell konfigurierte Widgets innerhalb der 3DEXPERIENCE Plattform bieten eine auf die jeweilige Nutzergruppe angepasste grafische Darstellung beliebiger PLM Inhalte. Um unterschiedlichen Anwendern aufgabenspezifische Widgets bereitstellen zu können – und das ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse oder langwierige externe Dienstleistungen – haben wir die cenitSPIN Dashboard Engine entwickelt.

      Mit ihr können Administratoren in der 3DEXPERIENCE Plattform individuell gestaltete Widgets definieren. Dadurch werden für die jeweiligen Aufgabenstellungen aufbereitete Informationen oder Indikatoren (KPIs) übersichtlich dargestellt. Um die Erzeugung eines Widgets zu vereinfachen, steht ein Template Wizard zur Verfügung, der bereits vorkonfigurierte Widget-Vorlagen für spezifische Anwendungsfälle individuell ausprägt. Die den Templates hinterlegte Logik wird dazu mit den cenitSPIN BluePrints als Funktionsbausteine einmalig definiert. Der Template Wizard dient dann dazu, mit Hilfe vordefinierter Fragen den individuellen Teil eines neuen Widgets zu erfragen und für den Anwenderkreis bereitzustellen.

       

      BluePrints: Vordefinierte Funktionsbausteine

      Mit Hilfe von BluePrints kann ein Administrator flexibel und schnell Logik für Trigger (z.B. Insert, Delete, Update), Automatisierung und Userinterface erstellen. Mit diesen Bausteinen ist es auf einfache Art möglich Funktionen wie PDF Stempel oder automatisches Erstellen von Freigabe-Workflows von komplexen Regeln abhängig zu machen. Ein BluePrint besteht aus kleinen Funktionsbausteinen, die mittels Drag and Drop und Verbindern zu einer Logik zusammengesetzt werden. In der BluePrint Bibliothek finden sich viele Funktionen einfacher oder komplexer Natur, bei denen Input und Output eines bestimmten Typs vordefiniert ist.

      Hier einige Basisbausteine als Beispiel:

       

       Liefert den Wert des Attributes „DrawingSource“ des aktuellen ENOVIA Objektes des Typs „String“.


       

      Fallunterscheidung, sie führt je nach vorherrschender Bedingung (TRUE/ FALSE) die eine oder andere Funktion aus.


       

       Stempelt auf die PDF Datei des Objektes den vordefinierten Stempelnamen „OBSOLETE“.


       

      Stellt einen „http Request“, um Informationen z.B. aus Fremdsystemen zu erhalten.


       

      Erstellt ein HTML5 Diagramm (Pie, Line oder Bar) in den Benutzeroberflächen für ENOVIA oder 3DDASHBOARD aus einer definierten Datenquelle.

       

      Als konkrete Anwendung dient das folgende Beispiel. Im unten dargestellten Bild soll der OBSOLETE Schriftzug nur auf Zeichnungen gestempelt werden, wenn diese im Unternehmen entstanden und gefertigt wurden und nicht, falls diese von Kunden importiert wurden. Zusammengesetzte BluePrints Bausteine formen dabei die Abfrage. Hierzu wird die Eigenschaft DrawingSource, also die Quelle der Datei, auf dem aktuellen Objekt ausgelesen, mit Hilfe der Funktion STRING.EQUALS auf den Wert „Customer“ geprüft und je nach Ergebnis gestempelt oder nicht. Diese BluePrint Programmierbausteine werden mittels Drag and Drop im Webbrowser erstellt. Dieser ermöglicht einen enormen Zeitgewinn gegenüber klassischem Customizing mittels Programmierung. Die Neuerungen in Version 3.3.0 helfen dem BluePrint Designer noch effizienter zu werden.

      • So zeigt der automatische Filter von kompatiblen Funktionen nur noch „passende“ Funktionen und reduziert so die Zeit zur Suche.
      • Die Möglichkeit Funktionen zu gruppieren und zu benennen vereinfacht die Übersicht und ermöglicht schnelles Platzieren einer Gruppe.
      • Die Auto Connect Funktion verbindet neue Funktionen, die nahe eines kompatiblen Verbinders platziert werden, automatisch und erspart somit manuelles Verbinden.

       

      Für den Fall von häufig wiederkehrenden Aufgabenstellungen besteht die Möglichkeit BluePrint-Vorlagen zu definieren, in denen Fragen und Standardantworten hinterlegt sind. Wird aus solch einer Vorlage ein neuer BluePrint erzeugt, braucht der Benutzer nur die Fragen zu beantworten und der Template Wizard konfiguriert den neuen BluePrint passend zur neuen Anforderung.

       1siehe dazu auch Technisches Magazin Ausgabe 3|2017

      3DEXPERIENCE in der Cloud

      Cloud Computing

      Im Bereich der Informationstechnologie ermöglicht Cloud Computing neue Verfahren zur Bereitstellung von IT-Ressourcen, d.h. Ressourcen, die Unternehmen bei der elektronischen Datenverarbeitung unterstützen. Anstatt IT-Ressourcen in unternehmenseigenen Rechenzentren zu betreiben, können diese bedarfsorientiert bei dem Cloud-Anbieter reserviert, genutzt und wieder freigegeben werden. Die Cloud-Anbieter verfolgen mit dem Nutzungsservice ein dienstleistungsbasiertes Geschäftsmodell. Da bereitgestellte IT‑Ressourcen unterschiedlicher Art flexibel und dienstbasierend genutzt werden, spricht man von Everything as a Service (EaaS). Unter Bild 1 sind die von Dassault Systèmes angebotenen Cloud Services aufgelistet:  

      • Infrastructure as a Service (IaaS) ist gewährleistet, wenn physikalische oder virtuelle Server angeboten werden  
      • Bei Plattform as a Service (PaaS) sind hochwertige Funktionalitäten verfügbar, die den Betrieb von kundenspezifischen Anwendungen ermöglichen  
      • Software as a Service (SaaS) umfasst das Angebot von anpassbaren Software-Anwendungen. Nutzer greifen auf diese Anwendungen über ein Netzwerk zu und teilen sich dabei Hardware- und Plattform-IT-Ressourcen

      Bild 1

       

      Abaqus Powered By 3DEXPERIENCE  

      Mithilfe der Cloud-Technologie bietet die 3DEXPERIENCE Plattform dem Anwender ein digitales Framework für die Verbindung mehrerer Geschäftsbereiche und präsentiert mit „Abaqus Powered by 3DEXPERIENCE on Cloud“, skalierbare Lizenzoptionen für Hard- und Software.  

      Abaqus CAE-Benutzer können das Produkt über die 3DEXPERIENCE Plattform starten und dynamisch verknüpfen. Sobald dem Modell für die Simulation alle notwendigen Definitionsparameter zugewiesen sind, werden die Eingabedateien, sowie alle anderen zugehörigen Dateien zur Verarbeitung und Datenverwaltung direkt in der Cloud geladen. Mit der „Abaqus Study“ Applikation können Eingabedateien ausgewählt werden, die mit CAE von Abaqus oder einem anderen Präprozessor erstellt wurden. Entwicklungsingenieure müssen keine anderen Werkzeuge erlernen, um unter 3DEXPERIENCE zu arbeiten.

      Bild 2 

       

      In den Menüoptionen kann der Anwender auswählen, ob die Simulation lokal oder in der Cloud ausgeführt werden soll. Mit dem Performance-Schieberegler kann der Anwender die Anzahl der Kerne einstellen, die für jede Simulation verwendet werden sollten. Wenn der Berechnungsalgorithmus in der Cloud eingerichtet ist, wird er an eines der Dassault Systèmes Rechenzentren gesendet.

      Bild 3

       

      Im Projektraum können alle Abaqus-Ergebnisdateien aufgelistet werden. Live-Job-Überwachung ist über den Internet Browser verfügbar. Wenn die Simulation abgeschlossen ist, wird automatisch eine Ergebnisdatei generiert, die direkt im Webbrowser angezeigt werden kann. So können die Ergebnisse mit allen Projektmitarbeitern geteilt werden. Dies stellt sicher, dass die zugehörigen Daten und Modelle in Design- und Entwicklungsteams konsistent und nachvollziehbar sind.

      Bild 4

       

      Cloud Burst Computing  

      Cloud Burst Computing ist ein Bereitstellungsmodell, bei dem eine Anwendung in der Cloud oder einem Rechenzentrum ausgeführt wird, wenn die Nachfrage nach Rechenkapazitäten steigt. Cloud Bursting hat den Vorteil, dass Unternehmen somit schnell und kostengünstig weitere Ressourcen verplanen können, ohne lange auf deren Bereitstellung zu warten oder hohe Investitionen tätigen zu müssen.

      Die Grafik unter Bild 5 zeigt eine Beispiel-Kurve (weiße Kurve) für den anfallenden Berechnungsaufwand eines Unternehmens und analysiert die „Sustained Capacity“ (zur Verfügung stehenden Lizenz-Kapazitäten, hier Tokens) über den Verwendungszeitraum (Time Period). Man erkennt, dass nur in den kurzen, markierten Zeitintervallen eine hohe Anzahl von Lizenzen benötigt werden. Bei besonders aufwendigen Simulationen oder einer Anhäufung von anfallenden Projektsimulationen führt eine begrenzte Anzahl von Lizenzen zu verlängerten Rechenzeiten bis hin zu Projektverzögerungen (gelbe Kurve). Mittels dem flexiblen Lizensierungsschema „Cloud Bursting“ besteht die Möglichkeit kurzfristig zusätzliche Rechenkapazitäten in der Cloud zu erwerben.

       

      Bild 5


      Abaqus Study und Run Abaqus/CAE

      Zusammenfassung

      • Zusätzliche Bandbreite, wenn Cloud-Computing und flexible Lizenzierung benötigt wird
      • Kollaborative Bereiche, gleicher Datenbestand für alle Beteiligte
      • Schnelle und einfache Visualisierung der Ergebnisse
      • Zugriff auf 3DEXPERIENCE Geometrie durch das Koppeln von 3DEXPERIENCE und Abaqus

       

      Hier der Link zu den SIMULIA Community NEWS von Dassault Systemes

      Mit Hilfe des digitalen Zwillings kann Qualität bewusst gesteuert werden

      Toleranzmanagement muss im Kontext des Gesamtentwicklungszeitraumes betrachtet werden. Generelles Ziel ist es frühzeitig negative Einflüsse zu identifizieren, um diesen schnellstmöglich entgegensteuern zu können. Die Auswirkungen der Geometrie-, Montage- und Toleranzeffekte können mit einem geeigneten Auswertungswerkzeug, wie z.B. 3DCS, ermittelt werden. Damit aus dem Toleranzanalyse-Modell ein digitaler Zwilling wird, reicht eine Tolerierung der Bauteile nicht aus. Es ist notwendig die Randprozesse in die Analyse miteinzubeziehen. Ein digitaler Zwilling bildet daher den Gesamtprozess im Bereich Qualitätssicherung ab und dient zur bewussten Qualitätssteuerung.

      Bei vielen Unternehmen, die sich mit Toleranzmanagement beschäftigen, existieren schon heute Prozesse, welche die Interaktion zwischen Theorie und Praxis darstellen, siehe Bild 1. In dem folgenden Schaubild wird sichtbar, dass Qualität meistens kontrolliert, aber nicht proaktiv gesteuert wird.

      Bild 1

      Der Weg zum digitalen Zwilling

      Die Frage, ob und wie Qualität gesteuert wird und welchen Nutzen man daraus ziehen kann, hat bei den Teilnehmern unseres User Meetings 2017 zu einer Vielzahl von Diskussionsbeiträgen geführt. Es wurden folgende allgemeingültige Anforderungen identifiziert:

      • Wie kann man benötigte Informationen automatisiert zur Verfügung stellen?
      • Was passiert, wenn ein Ergebnis nicht innerhalb der geforderten Grenzen liegt?
      • Wie kann proaktiv verhindert werden, dass es Ergebnisse geben wird die außerhalb der erlaubten Grenzen liegen?

      Neben der automatisierten Verteilung und Regulierung der Informationen (wer bekommt was zu welcher Zeit und in welchem Detaillierungsgrad, siehe Bild 2), ist die Wechselbeziehung zwischen Ein- und Ausgang ein entscheidender Faktor auf dem Weg zum digitalen Zwilling.

      Bild 2

      Diese Erkenntnis hat zur Folge, dass es nicht ausreicht zu prüfen, welche Toleranz maßgeblich an einem Messergebnis beteiligt ist. Die Identifizierung der Prozessparameter und die Erfassung des Ausmaßes in der sie die Toleranz beeinflussen ist ein wichtiger Schritt hin zur aktiven Steuerung der Qualität („Predictive Quality PQ“, siehe Bild 3 und Bild 4).

      Bild 3

      Bild 4

      Methodischer Konstruktionsaufbau unter CATIA V5

      Reduzierte Entwicklungszeiträume erfordern beim Aufbau eines CAD Modells nicht nur die Generierung von 3D Daten, sondern auch die Implementierung eines hohen Maßes an Anpassungsfähigkeit auf sich ändernde Vorgaben. Ein Höchstmaß an Flexibilität bedingt, dass sich der/die Konstrukteur/in an methodische Vorgehen der Modellierung hält.

      Wir haben uns im folgenden Beispiel eines unserer featureorientierten Schulungsmodelle ausgesucht und es hinsichtlich unserer methodischen Konstruktionsvorgaben neu aufgebaut.

      Ziel ist es, das Part so zu strukturieren und die vorhandene Symmetrie zu nutzen, um:

      1. Die Datengröße klein zu halten.
      2. Features die mehrfach verwendet werden zu mustern.
      3. Abhängigkeiten zwischen Konturen zu nutzen, um Änderungsfreundlichkeit zu erzielen.

      Das Modell wird daher nicht mehr Feature-, sondern körperorientiert aufgebaut. D.h. das Modell wird in Teilbereiche aufgeteilt, bei denen z.B. ein Abzugskörper zuerst als Vollkörper mit seinen Drafts und Fillets generiert wird und dann mittels einer booleschen Operation subtrahiert wird. Der Vorteil liegt darin, dass einzelne Körper separat in anderen Modellen wieder verwendet werden können.

       

      Bild 1

       

      Intention: Die Steuergeometrie dient als zentrales Element, in dem bestenfalls alle Elemente enthalten sind, die die Essenz des Modells ausmachen. Man redet in diesem Fall auch von einem Skelett (weiße Kontur, Bild 2).

      Vor jeder Konstruktion muss man sich über den Ursprungspunkt Gedanken machen.

      Im Fall des Hebels empfiehlt sich der untere Gabelpunkt als Ursprung, da dies der Anschlusspunkt an die restliche Baugruppe darstellt. Die Konstruktionsmethodik beinhaltet, dass unter den Vorgaben des Kontexts modelliert wird. Um schnellen Zugriff auf diese Steuergeometrie zu erhalten, empfiehlt es sich ein geometrisches Set für diese Elemente anzulegen und entsprechend zu benennen. Die Basis des Gelenkhebels bildet die Skizze unter Bild 2 (Sketch.Skelett), über die sich der gesamte Aufbau nachträglich manipulieren lässt.

       

      Bild 2

       

      Wenn bei einer körperorientierten Modellierung an einzelnen Features weitere Operationen folgen, wie z. B. Verrundungen, Entformungsschrägen, Spiegelung und Pattern, ist es hilfreich diese in dem gleichen Körper zu erzeugen. So wird automatisch eine durchgängige Gruppierung im Strukturbaum erreicht.

      Im Bild links sehen Sie alle Elemente aus denen der Hebel aufgebaut ist. Daraufhin folgt das Zusammenfügen der Strukturen zu einem Bauelement. Dabei werden folgende Punkte berücksichtigt:  

      • Differenzierung zwischen Fertigteil, Rohteil und Bearbeitung  
      • Gewährleistung der Unterscheidung der Unterstrukturen  
      • Einzelne Unterstrukturen können gelöscht oder ausgewechselt werden, ohne dass andere Strukturen gestört werden.

      Bild 3

      ICEM Surf & 3DEXCITE DELTAGEN im direkten Zusammenspiel PRÄZISE KONSTRUIEREN + PERFEKT VISUALISIEREN

      Um einen Gegenstand wie etwa eine Pepsi-Dose realitätsgetreu und 3-dimensional darzustellen, brauchen wir keinen Computer. Es genügen ein paar Zeichenstifte und ein Blatt Papier. Da aber nicht jeder von uns so ein genialer Zeichner wie Marcello Barenghi ist (siehe Bild unten), entwickeln wir schon seit Jahren eine Software, die uns und Sie bei dieser Aufgabe via Computer unterstützt.

      Bevor Sie jedoch an die fotorealistische Visualisierung von Geometrie gehen können, müssen die entsprechenden Bauteile als 3D Modelle vorliegen.

      So konstruiert man heute – 3D Flächenmodellierung mit ICEM

      Surf ICEM Surf unterstützt seit mehr als 25 Jahren Konstrukteure, Designer & Stylisten in vielen Industriebereichen dabei, qualitativ hochwertige „Class-A“ Oberflächen (für den Betrachter auf den ersten Blick wahrnehmbare Oberflächen wie bspw. die Außenhaut oder das Interieur eines Fahrzeugs) zu entwerfen und zu optimieren. In dieser Zeit wurde die Modellierungssoftware stetig weiterentwickelt und um hocheffektive Tools ergänzt, die die steigenden Anforderungen der Designer in Bezug auf Effizienz, Qualität und Workflowadoption erfüllen (allein in den letzten zehn Jahren kamen dabei 296 innovative neue Funktionen und Verbesserungen dazu). Die Interaktion des Flächenmodelleurs mit der CAS/CAD-Software spielt hierbei eine ganz entscheidende Rolle. Die Software selbst stellt somit auch einen Mittler zwischen Design und Konstruktion dar und beeinflusst dadurch in wesentlicher Weise das Produkt und dessen Form und Wirkung. Bereits zu Beginn des Konstruktionsprozesses, in der sogenannten frühen Phase, wo die Definition der äußeren Gestalt erfolgt, ist das Oberflächen-Design ausschlaggebend. In Echtzeit gerenderte Modelle dienen bereits hier der Beurteilung virtueller Prototypen und helfen dabei, mit dem früh virtuell verfügbaren Entwurf im Marketing und Vertrieb bereits erste Marktanalysen zu starten.

      https://www.3ds.com/products-services/catia/products/icem-surf/

      Während der Konstruktion steht zunächst die Beurteilung der Form als solche im Vordergrund, was durch eher schlicht gehaltene Oberflächendarstellungen bspw. durch Anwendung einfacher Shader und die Verwendung simpler Grautöne erfolgt. Zur Evaluierung der Flächenmodelle hinsichtlich der geforderten Class-A Qualität wird der Modelleur darüber hinaus durch zahlreiche mathematische Analysen unterstützt, um bspw. Highlights (Zebrastreifenreflexion) auf den Oberflächen zu simulieren oder um den Flächenverbund bzgl. seines Krümmungsverlaufs zu diagnostizieren. In Abstimmung mit dem verantwortlichen Designer dient diese Arbeitsplatzvisualisierung vorrangig der Absicherung des Designs (bspw. zur Begutachtung von Proportionen). Je mehr sich das Modell entwickelt und in Folge dessen weiter ausdetailliert wird, desto mehr Wert muss auf visuelle Erlebbarkeit und die physikalisch korrekte Darstellung der virtuellen Geometrie gelegt werden. Hier kommt die seit kurzem verfügbare Direktschnittstelle zu 3DEXCITE® DELTAGEN zum Einsatz, der weltweit führenden High-Performance Software für hochrealistische Darstellung von 3D-Modellen. ICEM Surf und 3DEXCITE® DELTAGEN ergänzen sich ideal.

       

      Ins richtige Bild setzen – 3D Visualisierung mit 3DEXCITE DELTAGEN

      3DEXCITE DELTAGEN ist Marktführer in der High-End Visualisierung speziell im Automotiv Umfeld. Mit seinem leistungsfähigen Toolset können die Abstimmungsprozesse bzgl. der Konvergenz in der Design-Technik innerhalb des gesamten Designentstehungsprozesses noch effizienter gestaltet werden. Mit wenigen Mausklicks werden Modelle in komplexen HDRI Setups mit vorgefertigten Umgebungen aus urbanen Szenarios aber auch in diversen Landschaftsszenarios realitätsnah dargestellt. Dies erleichtert die Beurteilung von Designvorschlägen unter bekannten Bedingungen, nämlich im direkten Vergleich zur natürlichen Wahrnehmung außerhalb des Computers. Gleichzeitig macht es das neue Produkt erlebbar und mit Einsatz der HTC Vive Technologie sehr plastisch.

      http://www.3dexcite.com/de/angebot/software/author/3dexcite-DELTAGEN

      Doch es sind nicht nur die fotorealistischen Visualisierungsergebnisse, die den Einsatz bspw. zu Präsentationszwecken rechtfertigen, auch für die primäre Beurteilung der Modelle, auf Basis sehr leistungsfähiger Echtzeit Raytracing Berechnungen, bietet DELTAGEN sehr hilfreiche Tools. So kann beispielsweise die Kalkulation einer Highlightdiagnose nicht nur flächenmathematisch ausgewertet werden, sondern auch für den Vergleich mit der Lichtreflexion vom physikalisch existierenden Lichttunnel herangezogen werden. Umfangreiche Optionen bzgl. Beleuchtungsmodellen (Flächenlichter, Spotlights, Punktlichter, parallele Lichtquellen oder Lichtinformationen aus High Dynamic Range Images) und vielfältige Shadereinstellungsmöglichkeiten helfen dabei, die Modelle in eine fotografische Umgebung zu setzen und diese auch hinsichtlich auslaufender Kanten, der Wirkung von Schattenverläufen in Fugen oder bzgl. der Größe von Radien realitätsnah zu bewerten. Dabei können wahlweise hochqualitative Echtzeitdarstellungen auf Open GL Basis oder GI Renderings mit der Stellar Engine erzeugt werden. Vorgefertigte Materialbibliotheken mit hochwertigen Materialien und Texturen lassen sich schon bei der Übergabe der Geometriedaten von ICEM Surf nach DELTAGEN über Assignementtables vollautomatisch zuweisen. Neben dem dadurch deutlich verbesserten visuellen Feedback, können bereits in diesem Stadium auch Bilder für Marketingzwecke ausgegeben werden. Je nach Bedarf werden diese mit diversen Renderelementen versehen, was für eine nachträgliche Bearbeitung in der Postproduktion hilfreich ist. All diese Möglichkeiten helfen dem Design bereits sehr früh, eine emotionale Wirkung und Aussagefähigkeit darzustellen und eben dies für den Designer, Modelleur und den Endkunden erlebbar zu machen.

       

      Im perfekten Zusammenspiel – ICEM Surf / 3DEXCITE Direktschnittstelle

      Designer, die Oberflächenmodelle/Produkte mit ICEM Surf entwickelt haben, senden ihre Daten einfach per Knopfdruck an DELTAGEN. Die Schnittstellenintegration liefert somit einen schnellen und effizienten Workflow im Designprozess, ohne dass sich der Anwender zunächst mit komplizierten Export/Import-Vorgängen beschäftigen muss. Dabei besteht natürlich immer die Möglichkeit, bereits aufgebaute Modellstrukturen zu berücksichtigen. So kann man bspw. nur einen Teil der Geometrie oder aber auch das gesamte Modell inkl. Zusatzinformationen aus zugeladenen Daten via Referenz-manage transferieren. Auch in Punkto Darstellqualität kann entschieden werden, ob die einmal vergebenen Materialien aus ICEM Surf dabei mit übertragen und somit wiederverwendet oder durch vordefinierte Shader automatisch ersetzt werden sollen. Sogenannte Mapping-Tables erlauben es nämlich, dem Modell sofort einen anderen Look zuzuweisen. Durch zusätzliche Anpassungen am Beleuchtungsmodell, den Farb- und Materialeigenschaften (bspw. Lackzuweisung) entsteht schnell eine absolut realitätsnahe Darstellung des Produkts bis hin zu konfigurierten Versionen (Fahrzeug mit unterschiedlichen Felgen/Farben/Polstern… ) und animierten Bauteilen (Öffnen von Türen oder Heckklappen, Kamerafahrten, …). Ein Produkt, das Sie nun überall präsentieren können: Ihren Kollegen im Büro, Ihrem Projektleiter, dem Vorstand mit der Cave, auf Messen bis hin zum Showroom Ihres Autohauses. Für mehr Informationen zu ICEM Surf und DELTAGEN sehen Sie sich dieses Webinar an.

      Autoren: Mario Hofmann, ENCAD Consulting GmbH, Björn Berg (Dassault Systèmes)

      Neuerungen im CATIA Composer R2018

      Das Programm CATIA Composer ist eine vielseitige Software zur grafischen Aufbereitung von CAD Daten. Ihr Einsatzgebiet reicht von der Erzeugung von Bildtafeln für Bedienungsanleitungen bis hin zu Serviceanleitungen, die durch Animationen gestützt sind. Um bei Videosequenzen einen fließenden Informationsgehalt bei der Darstellung von Maßen zu gewährleisten, wurden die Properties um folgende Optionen erweitert:

       

      Label – Orientation

      Die Funktion ermöglicht das automatische Ausrichten einer Maßzahl analog zur Maßlinie.

      Der Funktionsumfang bei der Anzeige von Maßzahlen ohne Rahmen wurde erweitert. In Kombination mit der Option “Label orientation AUTO” wurde die Anzeige der Maßlinie um einen automatisch erzeugten Abstand der Maßzahl zur Maßlinie erweitert. Label orientation HORIZONTAL.

      Label - Position

      Die Funktion ist nur in Kombination mit der Einstellung „Label orientation AUTO“ verfügbar. Sie definiert die Lage der Maßzahl (über, unter oder innerhalb der Maßlinie).

      Unterstützte CAD Systeme

      Die Importfunktion im CATIA Composer R2018 unterstützt die neu hinzugekommen nativen Daten der folgenden Systeme:

      • CATIA V5-6R2017 GA
      • Pro/E Creo 3.0

      Informationen zu dem CATIA V5 Options Support finden Sie im gleichnamigen pdf Dokument zum Download.

      Informationen zu dem CATIA V5 Import Support finden Sie im gleichnamigen pdf Dokument zum Download.

      Die Sicherheitseinstellungen von Java blockieren die CATIA Suche

      Die CATIA Suche wird nicht ausgeführt. Eine Fehlermeldung erscheint und berichtet von einem Zertifikatsfehler. Wie kann diese Fehlermeldung unterbunden werden?

      Ab Java 7 Update 10 können Sie kontrollieren, ob und wie nicht vertrauenswürdige Java-Anwendungen ausgeführt werden. Darunter fallen laut Hersteller folgende Merkmale: Eine nicht vertrauenswürdige Anwendung ist digital von einem unbekannten Herausgeber signiert oder enthält ein Zertifikat, das nicht von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle ausgegeben wurde. Dies geschieht durch das Festlegen der Sicherheitsebene im Java Control Panel.  

      Ab Java 7 Update 51 kann die Ausführung von Applets, die die neuesten Sicherheitsrichtlinien nicht erfüllen dennoch genehmigt werden, indem die Sites, die diese Applets hosten, in die Ausnahmeliste aufgenommen werden. Durch diese Ausnahmeliste können Benutzer dieselben Applets zulassen, die bei Auswahl der Option „Mittel“ zugelassen worden wären, allerdings pro Site, sodass das Risiko der Verwendung weiterreichender Einstellungen vermindert wird. Quelle:

      https://www.java.com/de/download/help/jcp_security.xml

      Darunter fallen auch die Dassault Systèmes Zertifikate. Die Ausnahmeliste finden Sie unter „Java – Konfigurieren“. Es öffnet sich das „Java Control Panel“. Hier finden Sie unter dem Register „Sicherheit“ die Ausnahmeliste.

      Das eingegebene Verzeichnis wird verschlüsselt in die Ausnahmeliste eingegeben. Ein absoluter Pfad kann nicht eingegeben werden. Wird wie hier im o.a. Beispiel file:/ hinterlegt, so werden alle Verzeichnisse auf allen Platten des Rechners freigegeben. Die Angabe der .htm lässt dann jedoch ausschließlich die Dateien zu, die dort abgelegt sind. Beachten Sie, dass Java die Groß- und Kleinschreibung beachtet.

      CATIA V5-6R2017: Knowledge Expert

      Kann in einem CATIA Modell die farbliche Darstellung von verschiedenen Gewindedarstellungen über allgemeingültige EXPERTEN Regeln gesteuert werden? Über eine EXPERTEN Regel können eingeschränkt, soweit zu einem Typ das benötigte Attribut zur Verfügung steht, die jeweiligen Features farblich gesteuert werden. Welche Attribute eines Typs zur Verfügung stehen, erfahren Sie über den Language Browser.

       

      Nach der Deklaration des Typs im EXPERTEN Regeleditor können die globalen Anweisungen in der Expertenregel an das Modell übergeben werden.

      Die Liste der Zulieferer-Pakete war zum 31.01.2018 auf dem aktuellen Stand. Zu einem späteren Zeitpunkt erfahren Sie den Software Status bei unserer Hotline oder über Ihren CENIT Ansprechpartner.

      Ford
      Ford nutzt seit Dezember 2017 FEDE SER4.0 (Ford Engineering Design Environment).
      Release Inhalt:
      Upgrade Teamcenter TC 11.3.0.1
      Upgrade Teamcenter Visualization TCVis 11.3.0.1
      Upgrade Teamcenter Integration for CATIA TCIC 10.0.6.6
      CATIA V5-6R2016
      Q-Checker V5.5.1
      Upgrade verschiedener Ford CATIA Applikationen
      FEDE unterstützt Windows 7 und 10
      Support: https://com.extspt.ford.com/sites/FEDEFordSupplierPortal/SitePages/Home.aspx

      Volvo Cars
      Volvo Cars hat am 04.Dezember 2017 auf folgende Releases umgestellt:
      Upgrade of Volvo Cars CATIA to CATIA V5 R26 SP4 Hotfix 18
      Cars Q-Checker Version to 5.5.0 for CATIA V5 R26
      Update of Volvo Cars Q-Checker profile for R&D
      Support: CADGSI@volvocars.com

      Daimler AG
      Bitte beachtet Sie, dass das neue Daimler Build 17.2.1 P01 erst ab 19.02.2018 eingesetzt wird.

      cenitFLEX+
      Eine neue Version der cenitFLEX+ Dokumentation Gen 4.0 steht zur Verfügung.
      Berechtigte Kunden können die Dokumentation über den bekannten Weg herunterladen oder über die CENIT Hotline erhalten.

       

      Kennen Sie schon unseren CENIT Schulungspass für CATIA, 3DEXPERIENCE und CATIA Composer Kurse?

      Pauschal:

      Zehn Tage Schulung für nur 3049,00 EUR mit 25 Prozent Nachlass auf Folgekurse.

      Unser Schulungspass bietet Einzelpersonen die Möglichkeit innerhalb von zwölf Monaten zehn Schulungstage zum Pauschalpreis von nur 3.049,00 EUR (zzgl. MwSt.) zu buchen. Dies entspricht einem Einsparungspotenzial von 15 Prozent. Auch nach diesen zehn Schulungstagen bietet der Schulungspass Vorteile: Bis zum Gültigkeitsende nach 365 Tagen gewährt die Akademie auf viele CATIA V5 Folgekurse pauschal 25 Prozent Nachlass.

       

       

       

      CENIT Events

      Name Datum Ort
      CENIT Innovation Day
      Porsche Museum
      16.05.2018 Stuttgart, Deutschland

       

       

       

      Neuerungen des SIMULIA Releases 2018

      Neben den Neuerungen in Abaqus werden außerdem die Neuerungen in den anderen Produkten aus dem SIMULIA Portfolio wie Tosca, Isight, fe-safe und der 3DEXPERIENCE Plattform vorgestellt.

      Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie das kostenlose Update-Seminar in Ihrer Stadt an den jeweiligen Terminen:

      10.04.2018 in 50667 Köln, Maritim Hotel Köln, Heumarkt 20

      11.04.2018 in 30669 Hannover, Maritim Airport Hotel Hannover, Flughafenstr. 5

      17.04.2018 in 70174 Stuttgart, Maritim Hotel Stuttgart, Seidenstr. 34

      18.04.2018 in 81829 München, DS-Büro, Joseph-Wild-Str. 20

       

      Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link: Link.

       

       

       

       

      CENIT Webseminare

      Hier finden Sie die aktuelle Liste unseres kostenlosen CENIT Webinar:

      Kurs Nr. Beschreibung Datum Zeit
      WEB111

      19.04.2018

      11:00 - 11:30
      WEB110

      04.05.2018

      13:30 - 14:15
      WEB109

      08.05.2018

      10:00 - 11:00
      WEB109

      09.05.2018

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