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Industrie 4.0
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05.06.2018

Nachricht im Fokus

ASCon Systems gehört zu den „Cool Vendors in Digitalization Through Industry 4.0“ von Gartner

Die Analysten von Gartner haben ASCon Systems in eine weltweite Auswahl von vier "Cool Vendors 2018" für das Thema „Digitalisierung durch Industrie 4.0“ aufgenommen. Ein weiterer, großer Erfolg für das Start-up mit Sitz in Stuttgart, das 2017 federführend von dem Team der DELTA Management Beratung GmbH gegründet worden war. Die Redaktion des CENIT Magazins hat mit Mathias Stach, Mitgründer und Geschäftsführer der ASCon Systems GmbH, Dr. Raimund Menges, Gründer und Geschäftsführer der DELTA Management Beratung GmbH und Kurt Bengel, CEO der CENIT AG gesprochen, und um ihre Einschätzung und Hintergründe zu dieser Nachricht gebeten.

Herr Stach: Auf die „Shortlist“ zu kommen war sicherlich schon ein großer Erfolg. Was haben Sie gedacht, als Sie erfahren haben, dass ASCon Systems es tatsächlich geschafft hat? Welche Bedeutung hat diese Auszeichnung für Ihr Unternehmen?

Mathias Stach: Das hat natürlich eine sehr große Bedeutung für uns, denn damit hat sich unsere Sichtbarkeit auf dem Markt mit einem Schlag enorm erweitert. Durch den Stellenwert von Gartner gilt das sowohl in der IIoT-Fachwelt (Industrial Internet of Things) als auch auf Management-ebene. Bereits beim Screening standen wir in einem beeindruckenden Wettbewerbsfeld. Jetzt gehören neben einem weiteren deutschen Unternehmen auch ein Anbieter aus China beziehungsweise aus Kanada zu dem Kreis der „Cool Vendors 2018“. Sie können sich also denken, dass wir das gefeiert haben! Der Stolz auf das Erreichte ist auch eine Motivation, sich weiter unserem Ziel zu nähern – dass jeder, der die Fertigung in Richtung Industrie 4.0 weiterentwickelt, uns als Anbieter für das Thema digitaler Zwilling kennt!

Gartner analysiert für die „Cool Vendor“-Liste weltweit Marktinnovationen. Was macht Ihre Lösung so einzigartig, dass sie beim Thema Industrie 4.0 ganz vorne liegt?

Der ASCon Digital Twin ist eine IIoT-
PlatCENIT | ASCon Digitaler Zwillingtform, mit der Unternehmen die heute bestehende Mauer zwischen der physischen und der digitalen Welt in ihrer Fertigung überwinden können. Unsere Lösung basiert auf einem Echtzeit-Kern und einer Semantik-Engine und aggregiert und integriert mit dem notwendigen Kontext die riesigen Datenseen, die IIoT generiert. So werden aus Big Data Smart Data – in Echtzeit wie auch historisiert. Jedem Objekt und jedem Prozess ist dabei eine persistente digitale Akte zugeordnet, die sich über den Lebenszyklus füllt. Kontext- und rollenspezifische Sichten auf die komplexen Produkt- und Anlagestrukturen bieten Transparenz,
erleichtern Entscheidungsprozesse
und ermöglichen eine effiziente
Zusammenarbeit.

Gartner bescheinigt uns dabei die Alleinstellung insbesondere in zwei Exzellenzbereichen: Mit unserer Lösung lassen sich komplexe Produktionssysteme in einem einzigen Modell abbilden und die eingehenden Signale werden so schnell verarbeitet, dass die Steuerung der Fertigung damit möglich wird.

Der ASCon Digital Twin vereinfacht die Einführung und den Betrieb von Industrie 4.0 erheblich. Wir können mit Recht sagen: Keiner der großen Anbieter auf dem Markt hat etwas Vergleichbares zu bieten.

In der Analyse von Gartner heißt es: „ASCon Systems will appeal to CIOs of manufacturing enterprises planning to implement I4.0 use cases requiring standardized, aggregated and virtualized product and asset data.” Können Sie uns typische Anwendungsszenarien schildern? Welche Herausforderungen löst ein CIO mit dem Digitalen Zwilling von ASCon?

Der ASCon Digital Twin ist eine Brücke zwischen PLM (Produkt Entwicklung, Planung und virtueller Inbetriebnahme), Analytik (Big Data/KI) und der realen Produktionswelt.

Digitale Zwillinge dienen u.a. dazu, Produktionsanlagen schon im Planungsstadium zuverlässig abzusichern und ihre Funktionsweise im laufenden Betrieb zu überwachen und zu optimieren. Sie sind damit eine wesentliche Voraussetzung für die digitale Transformation der Fertigung im Sinne von Industrie 4.0.

Der ASCon Digital Twin bietet die Möglichkeit, ein digitales Abbild von Produktionsanlagen einschließlich der virtualisierten Steuerung aufzubauen, das über eine IoT-Plattform (Internet of Things) mit den realen Anlagen verbunden wird.

Eine Industrie-4.0-Anwendung mit vielversprechendem Nutzen für die Gesamtanlageneffizienz kann beispielsweise die Zustandsüberwachung von Produktionslinien in Echtzeit sein inklusive der Rückmeldung in den Qualitätsregelkreislauf.

Herr Dr. Menges, Herr Bengel: Im April wurde die strategische Partnerschaft Ihrer Unternehmen bekannt gegeben. Mit CENIT und DELTA an der Seite kann ASCon eine wesentlich höhere Präsenz auf dem Markt erreichen. Wie würden Sie den Vorteil dieser Konstellation aus Kundensicht beschreiben? Wie ergänzen sich die Kompetenzen Ihres Trios?

Kurt Bengel: Bei der Digitalen Transformation kommt es für Fertigungsunternehmen darauf an, schnell zu starten und jetzt an der digitalen Kontinuität zu arbeiten. Dabei brauchen Sie Partner, die die Gesamtstrategie im Blick haben. Gleichzeitig müssen diese Partner für alle Bereiche, auf die es für die Produktion ankommt, die notwendige Umsetzungskompetenz bieten. „Think big, start small, start now“ nennen wir das und positionieren uns damit erfolgreich am Markt.

Durch die Verbindung mit DELTA und ASCon Systems haben wir nun aus Kundensicht sowohl auf der Beratungsseite als auch bei der Umsetzungsstärke gewonnen. Wir konnten unser wirksames Expertennetzwerk erweitern – und ich kann Ihnen als Unternehmer sagen: Es ist eine Herausforderung, in heutigen Zeiten Berater dieser Kapazität zu finden. Zusätzlich können wir unseren Kunden durch die höchst innovative Technologie des ASCon Digital Twin einen ganz wesentlichen Türöffner für Industrie 4.0 bieten. Also, ich sehe da viele Vorteile.

Dr. Raimund Menges: Es ist oft gesagt worden, dass es viele der Lösungen und Technologien, die jetzt für die digitale Transformation gefragt sind, schon lange gibt – auf jeden Fall länger als das iPhone. Sie müssen umgesetzt werden, um digitale Kontinuität zu erreichen. Dazu kommen wichtige Innovationen, die wir für das Ziel einer echtzeitfähigen Produktion benötigen. Der ASCon Digital Twin ist ein solcher Baustein. Um bei Kunden diese notwendigen Veränderungen zusammenzuführen, braucht es einen Begleiter mit umfassendem Verständnis, Erfahrung und Fachwissen. Und, nicht zu vergessen, es braucht ein gutes Netzwerk. Denn machen wir uns nichts vor, die Größe der Aufgabe setzt die Bereitschaft voraus, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und hinauszuwirken. Mit CENIT, DELTA und ASCon an ihrer Seite haben Fertigungsunternehmen Zugang zu einer solchen Leistungspartnerschaft.

Herr Bengel, die „Cool Vendor“-Liste von Gartner ist eine Exzellenz-Auszeichnung mit weltweiter Strahlkraft. Ihre Partnerschaft ist jedoch erst wenige Wochen alt. Sind Sie schon soweit den ASCon Digital Twin in allen Ländern anzubieten, in denen Sie vertreten sind?

Kurt Bengel: Die ersten gemeinsamen Projekte datieren weit vor April 2018. Aber jetzt können wir erst richtig damit anfangen, für unsere Kunden effiziente Schnittstellen zur Lösung von ASCon Systems zu entwickeln. Beim Rollout der Apps, der notwendigen internen Kommunikation sowie den Schulungen wird der Fokus zunächst auf Europa liegen.

Herr Stach, Herr Dr. Menges, Herr Bengel, vielen Dank für das Gespräch!

Ansprechpartner

Mathias Stach
ASCon Systems GmbH
mathias.stach@ascon-systems.de

Dr. Raimund Menges
DELTA Management Beratung GmbH
raimund.menges@delta-mb.de

Ansprechpartner

Uta Keilhauer

Digital Content Manager

+49 711 78 25 32 68
u.keilhauer@cenit.com