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21.08.2001

6-Monatsbericht 2001

Ad hoc Meldung gemäß § 15 WpHG

Stuttgart, 09. August 2001 – Der Umsatz der CENIT AG Systemhaus Gruppe verzeichnet im ersten Halbjahr 2001 einen Anstieg um 40 Prozent auf 62,5 Mio EUR (Vorjahr 2000: 44,7 Mio EUR). Der Rohertrag stieg um 38 Prozent auf 35,7 Mio EUR (Vorjahr 2000: 25,8 Mio EUR). Das EBIT fällt mit minus 4,985 Mio EUR (Vorjahr 2000: minus 0,4 Mio EUR) negativ aus und liegt damit deutlich hinter den Erwartungen. Das EBITDA beläuft sich auf minus 2,18 Mio EUR (Vorjahr 2000: 1,1 Mio EUR). Das Ergebnis je Aktie (EPS) beträgt minus 1,35 EUR (Vorjahr 2000: minus 0,16 EUR). Die Mitarbeiteranzahl steigerte sich um 9,5 Prozent auf 885 (30.06.2000: 808).

Im Laufe des zweiten Quartals haben sich die Marktbedingungen in der IT Branche weiter verschlechtert. Aufgrund der aktuellen negativen Marktbedingungen erwartet CENIT ein deutlich schwächeres Umsatzwachstum für das dritte und vierte Quartal sowie ein ausgeglichenes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2001. CENIT erwartet, dass der derzeitige Abschwung des Automobilmarktes in den USA auch die Kernbereiche im e-engineering beeinträchtigen wird. Nach wie vor kann CENIT hier von der starken Kundenbasis profitieren, muss aber Einbußen in den USA hinnehmen. CENIT America schreibt erstmals Verluste, die das Gesamtergebnis der CENIT Gruppe stark belasten. CENIT hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Marktschwäche zu unterbinden. Hierzu gehört die Umsetzung von Kostenreduzierungsprogrammen einschließlich eines Einstellungsstopps. Eine direkte Reaktion auf die Entwicklung in USA ist die sinnvolle Reduzierung der Mitarbeiteranzahl und die Schließung der Geschäftsstelle in Charlotte. Desweiteren wurde die Niederlassung in Manchester, UK, geschlossen. Die negativen wirtschaftlichen Entwicklungen in UK und Schweiz konnten gestoppt werden. Beide erwirtschafteten im zweiten Quartal 2001 ein positives Ergebnis. In Deutschland wurden die Geschäftsstelle in Friedrichshafen geschlossen und Mitarbeiter im administrativen Bereich abgebaut. Die schlechte Nachfrage nach e-business-Dienstleistungen wirkt ebenfalls nachteilig auf die Ergebnisentwicklung. Die Umsatz- und Ergebniserwartungen wurden nicht erreicht. Erfreulich entwickelt sich die Tochtergesellschaft Spring in Frankreich. Sie konnte ein deutlich positives Ergebnis erwirtschaften und die Umsatzerwartungen übertreffen.

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CENIT AG Systemhaus
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Fabian Rau
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