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24.02.2000

CENIT AG präsentiert SysLink auf der CeBIT 2000

Simulationsgestützte Produktionsplanung, Auftragsplanung und -terminierung

Adhoc Meldung gemäß §15 WpHG

Hannover/Stuttgart, 24. Februar 2000 - Die CENIT AG Systemhaus präsentiert auf der CeBIT 2000 erstmals den ’SysLink Integrator’ und den ’SysLink Planner’ von Tehdasmallit Oy (TDM), Espoo, Finland. Die beiden Lösungen zur simulationsgestützten Produktionsplanung, Auftragsplanung und -terminierung (Scheduling) erlauben es, die Vorhersagegenauigkeit von ERP-Systemen bezüglich Fertigstellungs- und Lieferzeitpunkten zu erhöhen. Möglich wird dies durch die Verwendung eines Simulationsmodells der Produktion und die enge Verknüpfung der ERP-Umgebung mit der Produktion.

Im Rahmen eines Kooperationsvertrages vertreibt und implementiert CENIT künftig die beiden Software-Produkte von TDM, einem der erfolgreichsten Anbieter von digitalen Fertigungslösungen in Skandinavien. Damit ergänzt das Stuttgarter Systemhaus sein Lösungsportfolio im Bereich Produktionsplanung mit dem Ziel, das digitale Unternehmen auf Basis eines PDM-backbone mit SAP R/3 abzubilden.

Genaueres Scheduling durch Simulation

Die Auslastung von Ressourcen und der Zeitpunkt, wann ein Auftrag fertiggestellt ist, wird in ERP-Systemen durch rein statische Berechnungen ermittelt. Im allgemeinen unberücksichtigt bleiben dabei die komplexen Verhältnisse in der Produktion - die beispielsweise durch technologische Einflüsse auf Materialfluss und Bearbeitungszeiten oder durch spezifische Regeln für die situative Zuordnung von Personal bei Mehrmaschinenbedienung hervorgerufen werden können. Simulationsmodelle beziehen diese Faktoren mit ein und ermöglichen so eine realistischere und damit genauere Vorausberechnung. Für den Anwender bedeutet dies eine verbesserte Ressourcenauslastung und exaktere Vorhersagen hinsichtlich Lieferterminen.

Optimierung der Produktionsplanung durch ’Syslink’

Bei der Berechnung von Lieferzeitpunkten berücksichtigen ERP-Systeme in der Regel nicht alle aktuellen Aspekte in der Produktion. Wichtige Rahmenbedingungen, wie etwa der Ausfall einer Ressource oder eine bereits erfolgte teilweise Fertigstellung eines Auftrags auf einer Maschine, fliessen nicht in den nächsten Berechnungslauf mit ein. Ein wichtiger Grundsatz der von CENIT und TDM verfolgten Philososphie ist deshalb, den aktuellen Status der Produktion vor dem Scheduling-Lauf aus dem Monitoringsystem in das Simulationsmodell zu laden, dieses entsprechend vorzubelegen, und erst danach die anstehenden Aufträge aus dem ERP-System in geeigneter Weise einzulasten. Dies geschieht mittels Syslink als Bindeglied zwischen Produktion, ERP-System und dem Simulator. Mit dem entstehenden Planungssystem kann der Anwender verschiedene Szenarien mit allen für die Planung relevanten Daten anhand eines realistischen digitalen Modells durchspielen und testen, bevor die Aufträge zur Produktion freigegeben werden.

Hintergrund

Die CENIT AG Systemhaus, Stuttgart, ist mit über 450 Mitarbeitern eines der führenden Dienstleistungsunternehmen für Informationstechnologie in Deutschland. Mit einem Schwerpunkt auf Internet-Technologien bietet das am Neuen Markt notierte Systemhaus in seinen drei Geschäftssegmenten e-business, CAD/CAM-Solutions und IT-Services maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand. 1999 erwirtschaftete die CENIT AG Systemhaus einen Umsatz von 79,6 Millionen Euro. Neben Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Hannover, München und Saarbrücken unterhält das Unternehmen Tochtergesellschaften in Manchester, U.K. und Frauenfeld bei Zürich, Schweiz.

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