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24.10.2019

SAP for Intelligent Product Design – ein wichtiger Schritt, auf dem Weg zur „Single Source of Truth“

Systems Engineering in der PLM und SAP Systemlandschaft

Datenintegrität bedeutet einen Wettbewerbsvorteil für Fertigungsunternehmen: Je höher der erreichte Standard, umso erfolgreicher gelingt das durchgehende, digitale Management des Produktlebenszyklus. Als einer der führenden PLM-Anbieter hat SAP eine Lösung entwickelt, die das Etablieren von „Single Source of Truth“-Szenarien unterstützt. Die Kollaborationsplattform SAP Intelligent Product Design (SAP IPD) hilft den verantwortlichen Mitarbeitern, die Methoden des Systems Engineering strukturiert anzuwenden. Coristo-Experte Christian Markus gibt eine erste Übersicht zu den zentralen Nutzendimensionen.

Die Komplexität heutiger Produktentstehungsprozesse (PEP) wächst und das mit zunehmender Geschwindigkeit. In Folge wandeln sich auch die Anforderungen an die benötigten Methoden und Prozesse. Ein multidisziplinäres Vorgehen und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit werden vom Sonderfall zur Normalität.

Viele Unternehmen setzen vor diesem Hintergrund auf den Ansatz des Systems Engineering. Die neue Lösung SAP Intelligent Product Design (SAP IPD) bietet dabei die Möglichkeit, dieses Konzept nahtlos in die SAP PLM-Toolchain zu integrieren.

Es gibt bei SAP IPD im Wesentlichen drei Grundfunktionen:

  • ein Dashboard für den Systementwickler (Live Product Cockpit)
  • Kollaborationsfunktionen
  • ein Werkzeug für das Model Based Systems Engineering mit SysML (Enterprise Architecture Designer for IPD)

 

 CENIT SAP IPD scope 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die drei wichtigsten Grundfunktionen von SAP IPD: das Live Product Cockpit, das Kollaborationsdashboard und Enterprise Architecture Designer for IPD als Werkzeug für das Model Based Systems Engineering mit SysM

Vorteil für das Model Based Systems Engineering (MBSE)

Insbesondere in der integrierten, modellbasierten Entwicklung neuer Systeme, beginnend mit dem Requirements Engineering und Management (Anforderungsanalyse und Anforderungsmanagement), steckt ein hohes Innovationspotential.

Da sind zum einen SysML als „Lingua Franca“ der Systementwicklung und die Verwendung der verschiedenen SysML-Diagramme zur strukturierten Dokumentation und disziplinübergreifenden Kommunikation.

Zudem ergeben sich durch die Integration des Tools in SAP- und Non-SAP-Systemlandschaften diverse Vorteile. Hervorzuheben ist hierbei vor allem die sogenannte Traceability, also die Rückverfolgbarkeit vom Requirement bis zum Business-Objekt im SAP System.

Höhere Effizienz im Änderungsmanagement

Die in SAP IPD modellierten Objekte lassen sich mit Dokumenten, Stücklisten, Materialien, etc. verknüpfen. Es wird somit ganz leicht, bei Änderungen von Anforderungen zu ermitteln, welche Objekte von diesen Änderungen betroffen sind.

Beim Reengineering von Objekten können die Mitarbeiter unmittelbar erfassen und bewerten, welche Auswirkungen sich daraus auf das Gesamtsystem ergeben und welche zusätzlichen Faktoren zu beachten sind.

SAP IPD als Baustein der Digitalisierung

Wer SAP IPD nutzt, dem stehen für alle Downstream-Prozesse strukturierte Daten zur Verfügung. Die SAP Produktstruktur wird zum „Digital Core“ in SAP PLM und sorgt für Datendurchgängigkeit vom Requirement bis zum digitalen Zwilling. Ein „Digital Thread“ in dieser Qualität ist sonst nur mit einem deutlich höheren Aufwand zu erreichen.

Wie sich ein solcher „Digital Core“ durchgängiger, strukturierter Daten nutzen lässt, zeigen diese beiden Beispiele:

  • Schneller zu IoT-Szenarien: Schwellenwerte, die an Requirements geknüpft sind, werden an das SAP Asset Intelligent Network AIN weitergegeben und dienen dann als Schwellenwerte und Prüfintervalle für Sensoren. IoT-Szenarien lassen sich durchgängig und beginnend in einer frühen Phase der Produktentwicklung entwerfen und in Folge viel leichter realisieren als ohne diese Rückkopplung.
  • Effizientes Kennzahlen-Monitoring: Auch im automatisierten Vergleich von Soll- und Ist-Werten steckt ein großes Potential, da Requirements während der Evolution von Systemen immer besser an die tatsächliche Nutzung angepasst werden können. Der administrative Aufwand ist dabei minimal.

„Closing the loop“ mit den Experten der Coristo

SAP IPD ist somit eine hervorragende Lösung für die Integration des Systems Engineering in die PLM und SAP Systemlandschaft vieler Unternehmen.

Als Experten für ein durchgängiges Product Lifecycle Management, beraten wir Sie gerne, wie sie mit SAP IPD die frühesten Phasen der Produktentwicklung in existierende PLM-Systemlandschaften integrieren.

Machen Sie jetzt den nächsten großen Schritt hin zu einer durchgängigen Werkzeugkette – ohne redundante Datenerfassung und mit nie dagewesener Datenintegrität!

Für ein Erstgespräch melden Sie sich einfach unter christian.markus@coristo.com. Wir freuen uns auf Ihre Herausforderungen!

 

CENIT Systems Engineering SAP IPD

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SAP IPD schließt die Lücke und unterstützt den PEP von der Anforderung bis hin zum validierten Gesamtprodukt. Die erarbeiteten Daten stehen strukturiert für Downstreamprozesse zur Verfügung. Felddaten können hiergegen abgeglichen werden und anforderungsgetriebene Änderungsprozesse anstoßen.

Coristo: Die Product Lifecycle Managament Experten

Die Coristo GmbH ist ein Beratungs- und Technologieunternehmen im Bereich SAP, das zur CENIT Gruppe gehört. Unser Schwerpunkt liegt in der Prozess- und IT-Beratung im SAP Product Lifecycle Management und der Integration in die Logistik- und Produktionsprozesse ins (SAP) ERP. Wir optimieren Ihre Prozesse von der Methodenberatung bis zur konkreten Umsetzung der Lösung im System.

Das Team hat einführende Videos in wichtige Fachthemen erstellt, die Sie auf Youtube abrufen können.