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31.08.2020

Integrationen vereinen Daten und Prozesse zu einem digitalen Ökosystem

Die Plattformverbinder

Durchgängige Prozesse auf Basis durchgängiger Daten – jeder Entscheider erkennt sofort das Potenzial der Digitalisierung für das eigene Fertigungsunternehmen. Gleichzeitig bleiben Bedenken, dass man sich mit dem Ausbau der Plattformtechnologie zu sehr an den jeweiligen Anbieter bindet. Horst Heckhorn kennt diese Sorge und er verrät uns, was er Managern empfiehlt.

Herr Heckhorn, die Medien sprechen vom goldenen Zeitalter der Plattformökonomie. In der Führungsetage der Industrie stößt man mitunter auf Verunsicherung – worum geht es da?

Die Industrieanwender sehen die vielfältigen Möglichkeiten einer modernen Plattformtechnologie. Sie wollen jedoch die Sicherheit, auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Das heißt, ohne allzu großen Aufwand und Kosten neue IT-Lösungen an eine Plattform ankoppeln oder den Anbieter ganz wechseln.

Wie positionieren sich die Softwarekonzerne zur Sorge vor einem „Vendor-Lock“?

Da hat sich aus meiner Sicht viel getan. Natürlich ist die eigene Lösung immer die Beste, aber es wird anerkannt, dass sich Unternehmen in einem vielfältigen digitalen Ökosystem bewähren müssen. Eine neue Plattform darf bestehende IT-Systeme und Strukturen nicht zum Silo machen. Zudem gewinnt in der Industrie die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit an Bedeutung. Dazu gehört, dass ich mit Kunden, Partnern und Zulieferern Daten austauschen kann. Das digitale Zeitalter ist die Ära der Kollaboration und hierfür muss mich meine IT befähigen. 

Was raten Sie also Entscheidern, die von Ihren Vorbehalten berichten?

Vertagen Sie die Digitalisierung nicht, sondern holen Sie sich jetzt die Lösung ins Haus, die am besten zu Ihren Anforderungen passt. Und dann schaffen Sie durch Integrationen die Möglichkeit zum „digial thread“. Innerhalb ihres Unternehmen als durchgehende Gesamtarchitektur und mit ihrem externen Netzwerk auf Basis von Standard-Schnittstellen. Ich gebe zu, „Integration“ ist schnell gesagt, aber anspruchsvoll umzusetzen, wenn ich nicht nur den Datenfluss herstelle sondern Prozesse durchgängig mache – und nur darum kann es heute meiner Meinung nach gehen. Ich brauche dazu die richtige Beratung und eine ausgereifte Technologie. Beides bietet CENIT.

Wie sieht so eine Integration von CENIT aus?

Alle Nutzer navigieren – differenziert nach ihrer Rolle – auf einer anwenderfreundlichen, einheitlichen Oberfläche durch ihre Aufgaben und realisieren dabei die effizienten Workflows definierter Prozesse. Um die IT dahinter haben wir uns gekümmert.

Mit Integrationen beschäftigen wir uns schon seit Jahrzehnten und investieren dabei immer wieder vorrauschauend in den neusten Stand der Technologie. Um nur ein Beispiel zu nennen: CENIT hat die von SAP empfohlene Lösung für die Verbindung zwischen SAP und 3DEXPERIENCE entwickelt, die Sie als Solution Extension auf der Preisliste von SAP finden. Diese Integration folgt genau dem erwähnten Prinzip der übergreifenden Prozesslenkung.

Ist CENIT dann auch soweit, Integrationen mit Cloud-Architekturen zu realisieren?

Wir haben uns darauf eingerichtet, Plattformen auch in hybriden Architekturen zu bedienen. Dies haben wir vorbereitet und da gibt es auch entsprechende Lösungen von uns. Denn das ist eine Lage, die sich für uns abzeichnet: Ein Kunde belässt vielleicht sein SAP ERP on premises, fügt SAP Cloud Anwendungen hinzu und hat außerdem 3DXEPERIENCE Cloud.

Unsere Maxime lautet: Wir realisieren, was unsere Kunden benötigen. Das können in Zukunft auch neue Lösungen sein, die aus der strategischen Partnerschaft von SAP und Siemens entstehen. CENIT ist ein Systemintegrator mit 100%-iger Kundenorientierung.

 

 

 

 

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